Krisensitzung in Brüssel: Ursula von der Leyen ruft EU-Kommissare zur Ordnung – Grund sind interne Spannungen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Krisensitzung in Brüssel: Ursula von der Leyen ruft EU-Kommissare zur Ordnung – Grund sind interne Spannungen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Krisensitzung in Brüssel: Ursula von der Leyen ruft EU-Kommissare zur Ordnung – Grund sind interne Spannungen
Krisensitzung in Brüssel: Ursula von der Leyen ruft EU-Kommissare zur Ordnung – Grund sind interne Spannungen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach wochenlangen Spannungen in ihrem engsten Führungszirkel lud EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen ihre Kommissare zu einer ausserplanmässigen Sitzung. Wie das Portal Politico berichtet, sollen am 4. Februar in Leuven nicht nur Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit behandelt worden sein – im Zentrum stand auch die interne Zusammenarbeit der EU-Kommission.

HARISH TYAGI / KEYSTONE
epa12684166 President of the European Commission Ursula von der Leyen attends a wreath-laying ceremony at the Mahatma Gandhi Memorial in the Raj Ghat complex in Delhi, India, 27 January 2026
HARISH TYAGI / KEYSTONE

Das Treffen sei eine Reaktion auf wiederholte Konflikte zwischen Spitzenbeamten gewesen. Den Stein ins Rollen brachte laut mehreren Brüsseler Quellen ein lautstarker Wortwechsel im Dezember: Energiekommissar Dan Jørgensen soll Umweltvizepräsidentin Teresa Ribera während einer Collegesitzung ungewöhnlich heftig kritisiert haben. Beide Kommissare wollten sich zu dem Vorfall nicht äussern, Jørgensen wurde in Leuven jedoch erwartet. Riberas Teilnahme war ungewiss.

Hintergrund der Spannungen ist offenbar Frust über kurzfristig eingereichte Dossiers, die teilweise erst wenige Stunden vor Sitzungen vorgelegt würden. «Das verhindert professionelle Arbeit», klagt ein Kommissionsbeamter. Besonders problematisch sei die Praxis bei komplexen Gesetzesvorschlägen – etwa beim Umweltpaket «Omnibus», das intern für Unruhe sorgte.

Auch zwischen anderen Kommissaren knirscht es: Vizepräsident Stéphane Séjourné und Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi sollen sich wegen des Biotech-Gesetzes überworfen haben. Beobachter berichten von «provokantem Verhalten» und Machtansprüchen, die über das gemeinsame Mandat hinausgehen. Várhelyi etwa soll darauf bestehen, dass nur von der Leyen ihn bei offiziellen Terminen vertreten dürfe.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.