Kronzeuge bestätigt: «Joe Biden hat das amerikanische Volk angelogen.» Präsidenten-Sohn Hunter Biden hat Kunden in der Ukraine und in China den Biden-Brand verkauft – und dafür Millionen kassiert
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Kronzeuge bestätigt: «Joe Biden hat das amerikanische Volk angelogen.» Präsidenten-Sohn Hunter Biden hat Kunden in der Ukraine und in China den Biden-Brand verkauft – und dafür Millionen kassiert

Neue Klage gegen Trump. Diesmal sei sie besonders gravierend, wird berichtet. Er wird der Verschwörung bezichtigt. Zwar warnen nüchterne Stimmen, die Klage genüge den «sehr hohen Anforderungen» für eine solche Straftat nicht.

Doch das Nachrichten-Karussell lauft munter. Schliesslich dreht es sich um Trump.

Derweil herrscht komplettes Schweigen im Biden-Korruptions-Fall.

Kronzeuge Devon Archer bezichtigte vor dem Untersuchungsausschuss des House Committee on Oversight and Accountability am Montag Joe Biden der Lüge. Und er identifizierte den heutigen US-Präsidenten als Schlüsselfaktor eines korrupten Business-Netzwerks.

Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
President Joe Biden and his son Hunter Biden leave Holy Spirit Catholic Church in Johns Island, S
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Archer ist nicht irgendwer. Archer war Hunters engster Geschäftspartner und dessen treuer Freund.

Vor Archers Aussage war bekannt: Während der Amtszeit Joe Bidens als US-Vizepräsident (2009–2017) hatte Sohn Hunter ein Netzwerk mit zwei Dutzend Strohfirmen aufgebaut, das an die Struktur der Mafia erinnert. Gelder in zweistelliger Millionenhöhe sind geflossen. In die Taschen der Bidens. Neun Familienmitglieder des Biden-Clans haben abkassiert.

Die zentrale Frage war: Was hat Hunter seinen Geschäfts-Partnern verkauft?

Die Antwort hat nun Hunters Ex-Kumpel Devon Archer geliefert. Sie lautet: «The Brand» – Die Marke der Bidens. Konkret: Kunden zahlten, um sich den Einfluss des zweitmächtigsten Mannes der Welt zu sichern.

«Joe Biden war ‹die Marke›, die sein Sohn in der ganzen Welt verkaufte, um die Familie Biden zu bereichern», erklärte James Comer, der Vorsitzende des untersuchenden Komitees.

Archer war nicht bloss Hunters intimer Freund. Er sass mit Hunter im Verwaltungsrat der korrupten ukrainischen Energiefirma Burisma, mittels welcher Hunter Biden und Archer mehrere Millionen Dollar verdienten.

Gemäss Archers Aussage hätte «Burisma aus dem Geschäft aussteigen müssen, wenn es nicht mit ‹der Marke› verbunden gewesen wäre».

Devon Archer sagte weiter aus, dass die Führungskräfte von Burisma starken Druck auf Hunter ausübten, damit er seinen Einfluss ausspielt, um eine Untersuchung des Unternehmens durch den ehemaligen ukrainischen Staatsanwalt Wiktor Shokin abzuwenden.

Und so geschah es: Joe Biden reiste als Obamas Emissär für die Ukraine 2014 nach Kiew. Und packte den Knüppel aus. Entweder werde der Staatsanwalt gefeuert, oder die USA würden Hilfsgelder von einer Milliarde Dollar nicht auszahlen. Das Ultimatum zeigte Wirkung. In den Worten Bidens: «Tja, so ein Hurensohn. Er wurde gefeuert.»

Damit nicht genug: Gemäss Archer hat Hunter Biden seinen Vater bei Geschäftstreffen mehr als zwanzigmal angerufen und auf den Freisprecher geschaltet. «Archer sagte aus, dass Joe Biden an das Telefon geholt wurde, um ‹die Marke› zu verkaufen.»

Archer erzählte dem Ausschuss weiter, dass Joe Biden an einigen Geschäftstreffen von Hunter sogar persönlich teilgenommen habe – in Peking und in Washington, DC, mit chinesischen und russischen Geschäftsleuten.

Dies steht im Widerspruch zu den Behauptungen von Präsident Biden: «Ich habe nie mit meinem Sohn über seine Geschäfte im Ausland gesprochen.»

Bereits letzte Woche war Joe Biden der Lüge überführt wordenEr hatte behauptet, niemand in seiner Familie habe «Geld in China verdient». Doch Sohn Hunter hat genau dies vor Gericht zugegeben.

«Ich habe [im Jahr 2017] ein Unternehmen namens Hudson West gegründet, Euer Ehren.» Sein chinesischer Geschäftspartner sei von der Kommunistischen Partei Chinas unterstützt worden. 664.000 Dollar seien aus China in seine Taschen geflossen.

Hunter Biden hatte gehofft, im Prozess wegen Steuerhinterziehung und illegalen Waffenbesitzes «mit einem Klaps auf die Hand» davonzukommen.

Doch der lang eingefädelte Vergleich des «First Son» scheiterte, nachdem er eine umfassende Immunität von der Rechenschaftspflicht für jegliches kriminelles Verhalten gefordert hatte.

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