«Lage ist dramatisch»: Belgiens Premierminister De Wever sieht Europas Industrie in einer «existenziellen Krise»
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«Lage ist dramatisch»: Belgiens Premierminister De Wever sieht Europas Industrie in einer «existenziellen Krise»

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«Lage ist dramatisch»: Belgiens Premierminister De Wever sieht Europas Industrie in einer «existenziellen Krise»
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Beim Industriegipfel in Antwerpen hat Belgiens Premierminister Bart De Wever die europäische Industrie in einer «existenziellen Krise» verortet und vor dramatischen Folgen für den Wohlstand gewarnt, dies berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT (Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie). Vertreter aus Wirtschaft und EU-Politik berieten beim «European Industry Summit 2026» über Wege aus der wirtschaftlichen Schwäche Europas im Wettbewerb mit den USA und China.

OLIVIER HOSLET / KEYSTONE
epa12727271 Belgian Prime Minister Bart de Wever briefs the media during the European Industry Summit in Antwerp, Belgium, 11 February 2026
OLIVIER HOSLET / KEYSTONE

De Wever erklärte vor dem Gipfel: «So, wie wir heute dran sind, werden wir alles verhindern. Das Rückgrat unserer Wirtschaft droht zu brechen.» Um in der Schlussrede nachzulegen: «Die Lage in Ländern wie Belgien und Deutschland ist dramatisch.» Gründe seien «Überregulierung, hohe Energiepreise und chinesisches Dumping». Europa habe viele Ambitionen formuliert, «doch die gewünschten Ergebnisse wurden noch nicht erzielt».

Auch Flanderns Ministerpräsident Matthias Diependaele sprach von einem «historischen Wendepunkt» und warnte: «Der europäische Wohlstand steht unter Druck.» Flandern wolle mit einem 2-Milliarden-Euro-Förderprogramm gegensteuern. EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen kündigte ein neues Projekt mit dem Namen EU Inc. an. Ziel seien einheitliche Industrieregeln, «damit Unternehmen in jedem Mitgliedstaat Handel treiben können». Verzögerungen führten zu verpassten Investitionen, so von der Leyen.

Bundeskanzler Friedrich Merz forderte in Antwerpen eine umfassende Deregulierung: «Wir müssen jeden Sektor deregulieren.» Kleine Korrekturen reichten nicht aus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plädierte hingegen für eine stärkere Bevorzugung europäischer Produkte und sprach sich für Quoten made in Europe aus. Der deutsche Kanzler wies diesen Vorstoss zurück.

Für De Wever steht fest: «Ohne Industrie ist man vollständig von China und den Vereinigten Staaten abhängig.»

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