«Laptop from Hell»: Jetzt machen die Republikaner Ernst. Sie leiten eine Untersuchung gegen das «korrupte» Biden-Business-Netzwerk ein. Im Fokus steht der US-Präsident selbst
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Laptop from Hell»: Jetzt machen die Republikaner Ernst. Sie leiten eine Untersuchung gegen das «korrupte» Biden-Business-Netzwerk ein. Im Fokus steht der US-Präsident selbst

Zwei Jahre lang wurde das Thema im Keller verlocht. Jetzt knipsen die Republikaner das Flutlicht an.

Man werde das Business-Netzwerk von Hunter Biden untersuchen, mit welchem er seine Familie bereichert habe, erklärten führende Republikaner am Donnerstag, nachdem klar war, dass ihre Partei die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobert hat.

Und sie stellten gleich klar, wer im Fokus steht: «Dies ist eine Untersuchung von Joe Biden, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten.»

DOUG MILLS / KEYSTONE
President Joe Biden makes a statement after a meeting of G7 and NATO leaders in Bali, Indonesia, Wednesday, Nov
DOUG MILLS / KEYSTONE

Joe Biden habe «das amerikanische Volk über sein Wissen und seine Beteiligung an den internationalen Geschäftsplänen seiner Familie belogen», erklärte James Comer, der neu den Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses leiten wird.

Basis der Untersuchung ist ein Laptop von Hunter Biden, den er in einem Reparatur-Shop abgegeben und nicht mehr abgeholt hat.

«Eine Analyse von Hunter Bidens Laptop sowie Informationen von Whistleblowern enthüllen ein jahrzehntelanges Muster von Einflussnahme, nationalen Sicherheitsrisiken und politischer Vertuschung», heisst es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

Darin werden Ermittlungsansätze skizziert, die die Republikaner verfolgen werden. Es geht unter anderem um Betrug an den Vereinigten Staaten, Steuerhinterziehung, Verstoss gegen mehrere Gesetze, Geldwäscherei, Bereicherung und nationale Sicherheitsrisiken.

Republikaner werfen Joe Biden vor, er habe seine Macht als Vizepräsident (2009–2017) missbraucht, um das Busniess-Netzwerk seines Sohnes zu fördern.

«Mitglieder der Familie Biden nutzten ihre Verbindungen zu Joe Biden, um sich zu bereichern, indem sie sich Zugang zu Joe Biden verschafften», so der Report.

Comer nannte Hunter Bidens Netzwerk eine «korrupte nationale Sicherheitsbedrohung» und erklärte, sein Gremium habe Beweise für Beziehungen zu chinesischen, russischen und ukrainischen Beamten.

Die Weltwoche ist im Besitz einer Kopie des Inhalts des Hunter-Biden-Laptops. In einer Artikel-Serie wurden Spuren dokumentiert, die auf eine Beteiligung von Joe Biden an den Geschäften seines Sohnes hinweisen. Dank dem Netzwerk hat der Biden-Clan mutmasslich Dutzende Millionen Dollar verdient. In den Dokumenten finden sich Hinweise darauf, dass Joe Biden selbst an den Geschäften mitkassiert hat.

Inhalte aus dem «Laptop from Hell» wurden kurz vor den Präsidentenwahlen 2020 erstmals von der New York Post publiziert. Die meisten Medien sowie Twitter und Facebook, sekundiert von ehemaligen hochrangigen Geheimdienstlern, taten die Dokumente als russische Verschwörung ab. Inzwischen haben Forensiker den Inhalt der Laptops analysiert und als authentisch ausgewiesen.

Das Weisse Haus reagierte umgehend auf die jüngste Ankündigung der Republikaner. Es bezeichnete die Untersuchung als «politisch motivierten Angriff voller längst widerlegter Verschwörungstheorien».

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.