Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) darf im Keller seines ehemaligen Ministeriums nicht länger Tischtennis spielen. Seine Nachfolgerin Nina Warken (CDU) habe ihm diese Erlaubnis ohne Angabe von Gründen entzogen, sagte Lauterbach der Bild. Der SPD-Politiker hatte nach dem Regierungswechsel eine Übergangserlaubnis erhalten, um seiner Leidenschaft für den Sport im Kellerraum des Hauses nachzugehen.
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«Wenn ich dort spiele, störe ich niemanden», erklärte Lauterbach. Er betonte, stets abends gespielt zu haben und keinen Raum blockiert zu haben. Auch für seine weiterhin eingesetzten Personenschützer vom BKA sei dies eine «gute Lösung» gewesen. Das Gesundheitsministerium äusserte sich auf Anfrage der Zeitung nicht. Lauterbach kündigte an, dem Ministerium die Tischtennisplatte schenken zu wollen, die ihm Mitarbeitende zu seinem 60. Geburtstag geschenkt hatten.