«Lebensnotwendige Ausgaben»: Schweizer EU-Sanktionsopfer Jacques Baud erhält eingeschränkten Zugriff auf seine Konten
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«Lebensnotwendige Ausgaben»: Schweizer EU-Sanktionsopfer Jacques Baud erhält eingeschränkten Zugriff auf seine Konten

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«Lebensnotwendige Ausgaben»: Schweizer EU-Sanktionsopfer Jacques Baud erhält eingeschränkten Zugriff auf seine Konten
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Der frühere Schweizer Geheimdienstoffizier Jacques Baud darf trotz EU-Sanktionen wieder in begrenztem Umfang auf seine Konten zugreifen. Wie Baud gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte, hat Belgien eine humanitäre Ausnahmegenehmigung erteilt. Er dürfe damit «lebensnotwendige Ausgaben» tätigen.

Die EU hatte den 70-jährigen Ex-Oberst im Dezember 2025 auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Begründet wurde dies mit der Verbreitung prorussischer Propaganda. Die Weltwoche berichtete. Baud habe in Russland-nahen Medien regelmässig die Position Moskaus gestärkt, so der Vorwurf. Die EU wirft ihm vor, «durch Informationsmanipulation die Stabilität und Sicherheit der Ukraine zu untergraben».

Kostas Maros für die Weltwoche
Ehemaliger Schweizer Geheimdienstoffizier Jacques Baud
Kostas Maros für die Weltwoche

Mit der Sanktion einher gingen eine vollständige Vermögenssperre, ein Reiseverbot sowie ein Verbot jedweder finanziellen Unterstützung durch EU-Bürger oder -Institutionen. Baud lebt in Brüssel – sein Alltag war durch die Massnahmen massiv eingeschränkt.

Laut Baud wurde ihm die Entscheidung des belgischen Finanzministeriums am Samstag mitgeteilt, nachdem seine Anwälte einen entsprechenden Antrag gestellt hatten. Ob auch die Schweizer Diplomatie intervenierte, ist unklar. Die NZZ berichtete kürzlich, dass die Schweizer EU-Botschafterin Rita Adam in Brüssel aktiv geworden sei.

Baud selbst sieht sich als Opfer politisch motivierter Zensur. Seine Sicht legte er in Gesprächen mit der Weltwoche ausführlich dar.

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