Leck im Louvre: Wasserschaden beschädigt Hunderte ägyptologische Druckwerke in der Bibliothek
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Leck im Louvre: Wasserschaden beschädigt Hunderte ägyptologische Druckwerke in der Bibliothek

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Leck im Louvre: Wasserschaden beschädigt Hunderte ägyptologische Druckwerke in der Bibliothek
Leck im Louvre: Wasserschaden beschädigt Hunderte ägyptologische Druckwerke in der Bibliothek
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Im Pariser Louvre hat ein technischer Defekt rund 300 bis 400 historische Druckwerke der ägyptologischen Bibliothek beschädigt. Ausgelöst wurde der Wasserschaden laut Spiegel durch ein versehentlich geöffnetes Ventil im Belüftungs- und Heizsystem. Die betroffenen Dokumente stammen überwiegend aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert und werden laut Museumsverwaltung intensiv von Forschern genutzt.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
People wait for the opening of the Louvre museum, Thursday, Oct
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

«Sie sind nicht zerstört, sondern werden getrocknet, restauriert und wieder einsortiert», sagte der stellvertretende Verwaltungschef Francis Steinbock gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Dennoch zeigt der Vorfall die Verwundbarkeit des Museums. Bereits seit Jahren habe die Abteilung versucht, Mittel für präventive Massnahmen zu erhalten – bislang ohne Erfolg.

Das Problem sei intern bekannt, Reparaturen aber erst für September 2026 geplant, räumte Steinbock laut Reuters ein. Die Fachseite La Tribune de l’Art kritisiert die jahrelange Untätigkeit scharf. Bereits in der Vergangenheit musste der Louvre wiederholt Ausstellungen wegen Wasserschäden verlegen oder Räume schliessen.

Der Schaden trifft das Museum in einer Phase erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit: Erst im Oktober war der Louvre wegen eines spektakulären Juwelenraubs in die Schlagzeilen geraten. Seither steht die Leitung unter Druck, strukturelle Sicherheitslücken zu schliessen. Direktorin Laurence des Cars kündigte eine mobile Polizeiwache und hundert neue Kameras bis Jahresende an.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.