Das Requiem für Papst Franziskus wird am Samstag, 26. April, auf dem Petersplatz stattfinden. Dies gab das Pressebüro des Heiligen Stuhls bekannt. Der amtierende Pontifex war am Ostermontag im Alter von 88 Jahren in seiner Residenz Casa Santa Marta im Vatikan verstorben. Als offizielle Todesursache nannte der Vatikan einen Schlaganfall mit nachfolgendem Koma und Kreislaufkollaps. Zudem litt Franziskus an mehreren chronischen Erkrankungen wie Lungenentzündung, Bluthochdruck und Diabetes.
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Der Dekan des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re, wird die Trauerfeier leiten. Mit ihm werden zahlreiche kirchliche Würdenträger aus aller Welt konzelebrieren. Die sterblichen Überreste des Papstes sind seit Mittwochmorgen in der Petersbasilika aufgebahrt. Gläubige können dort bis zum Tag des Begräbnisses Abschied nehmen.
Besondere Beachtung findet der ungewöhnliche Wunsch des verstorbenen Kirchenoberhaupts: Laut seinem letzten Testament soll er nicht wie seine Vorgänger im Petersdom beigesetzt werden, sondern schlicht in der Basilika Santa Maria Maggiore. Auf seinem Grab, so verfügte er, solle nur «Franciscus» stehen – ohne zusätzliche Aufschriften.
Papst Franziskus, mit bürgerlichem Namen Jorge Mario Bergoglio, wurde 1936 in Buenos Aires geboren und war der erste lateinamerikanische und zugleich erste Jesuitenpapst in der Geschichte der katholischen Kirche. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit setzte er sich für Demut, soziale Gerechtigkeit, Frieden und den interreligiösen Dialog ein.