Was ist los mit Ihnen? Ich hatte Sie als standfesten Konservativen gemocht, so sehr, dass ich fast auf Ihre Abwerbung als Kulturchef zum Focus eingegangen wäre, den sie kurzfristig leiteten. Für den zunehmend linken Spiegel war ich nicht mehr tragbar.
Ich schätzte Ihr «konservatives Manifest», in dem Sie ausführten: «Der Konservative ist Patriot, der Konservative steht zum gefühlten Vaterland wie zur Muttersprache, der Konservative fühlt das Abendland als Heimat.» Als Grund für den Niedergang sahen Sie eine «Relativierung des Christentums» – all diese intellektuellen Kampfansagen gegen die islamische Invasion sprachen mir aus dem Herzen.
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