Linker Kampagnenführer drohte mit der Lancierung einer «Volksinitiative zur Abschaffung der 1. Klasse in der SBB». Nun muss er zurückrudern
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Linker Kampagnenführer drohte mit der Lancierung einer «Volksinitiative zur Abschaffung der 1. Klasse in der SBB». Nun muss er zurückrudern

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Linker Kampagnenführer drohte mit der Lancierung einer «Volksinitiative zur Abschaffung der 1. Klasse in der SBB». Nun muss er zurückrudern
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Er gehört zu den wichtigsten Lobbyisten des Landes. Als Mitbegründer der Onlineplattform Wecollect hilft Daniel Graf dabei, linken Anliegen bei der Unterschriftensammlung zum Durchbruch zu verhelfen. «Als Demokratiefan und Kommunikationsstratege – ich unterstütze Netzwerke und Organisationen bei Kampagnen, Volksinitiativen und Referenden», sagt Graf.

© KEYSTONE / ADRIEN PERRITAZ
Blick in die 1
© KEYSTONE / ADRIEN PERRITAZ

Immer wieder darf der «Duracell-Demokrat» (NZZ) in Interviews die Schweiz erklären.

Auf welchem Niveau diese Einschätzungen liegen, zeigte der Medienliebling dieser Tage. Weil es ihn stört, dass das Parlament nicht mehr Millionen in einen Nachtzug ins schwedische Malmö investieren will, brannten dem Kampagnenführer die Sicherungen durch.

Auf Instagram schrieb er: «Wenn ihr, liebes Parlament, am Donnerstag den Nachtzug killt, gibt’s demokratischen Krawall. Wir lancieren die Volksinitiative zur Abschaffung der 1. Klasse in der SBB – sofort, kompromisslos und bestens gelaunt. Ihr wollt Klassenkampf? Bitte sehr!»

Dümmer geht es nicht mehr. Das hat er offenbar selbst eingesehen. Mittlerweile ist Graf zurückgekrebst – er hat den Post gelöscht. Der selbsternannte «KI-Bastler» bleibt jedoch dabei: «Aber ja, ich finde tatsächlich, wir sollten die 1. Klasse im Zug abschaffen – weil sie wegen tiefer Auslastung und höherem Flächenverbrauch pro Sitzplatz von der 2. Klasse quersubventioniert wird.»

Was bleibt, ist der Eindruck, dass hier eine Person offenbar ziemlich überschätzt wurde.

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