Linkes Netzwerk sucht Kläger gegen Grenzkontrollen. Bedingung: Keine weisse Hautfarbe!
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Linkes Netzwerk sucht Kläger gegen Grenzkontrollen. Bedingung: Keine weisse Hautfarbe!

Ein Zusammenschluss linker NGOs plant eine strategische Klage gegen die derzeitigen Grenzkontrollen Deutschlands – und sucht dafür gezielt Menschen, die nicht weiss sind. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll es dabei um den Vorwurf des «Racial Profiling» gehen: Die Grenzpolizei würde bevorzugt Menschen kontrollieren, die «People of Color» seien. Unterstützt wird die Aktion auch von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der juristischen Fakultät in Giessen, Leon Züllig.

PATRICK PLEUL / KEYSTONE
ARCHIV - 04
PATRICK PLEUL / KEYSTONE

In einer E-Mail, die der Zeitung vorliegt, wirbt Züllig gemeinsam mit den Organisationen «Gesellschaft für Freiheitsrechte», «Initiative Schwarze Menschen in Deutschland» und «Equal Rights Beyond Borders» um geeignete Kläger. Bedingung: Die Betroffenen müssten regelmässig Grenzen überschreiten – etwa zum Arbeiten oder Studieren – und müssten als «Person of Color» wahrgenommen werden. Ein tatsächlicher Vorfall sei jedoch keine Voraussetzung dafür, als Kläger in Betracht zu kommen.

Das Ziel sei, vor Gericht den Beweis zu erbringen, dass die Grenzkontrollen gegen EU-Recht verstossen – insbesondere gegen den Gleichheitssatz im deutschen Grundgesetz. Zwar ist die Aktion rechtlich nicht verboten, wirft aber politische Fragen auf: Mindestens zwei der beteiligten NGOs werden mit Steuergeld unterstützt. So erhielt die «Initiative Schwarze Menschen in Deutschland» allein im Jahr 2023 über 560.000 Euro aus dem Bundesprogramm «Demokratie leben». Auch die «Gesellschaft für Freiheitsrechte» wird teils staatlich gefördert. Die NGO «Equal Rights Beyond Borders» finanziert sich laut eigenen Angaben aus kirchlichen Quellen.

Weder Züllig noch die Initiatoren wollten sich gegenüber der Bild konkret äussern. Der Professor, unter dem Züllig arbeitet, distanzierte sich und betonte, die Aktion sei nicht Teil der universitären Arbeit. Die Suche nach Klägern geht dennoch weiter.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.