Die FDP von Präsident Thierry Burkart steht vor einer grossen Zerreissprobe: Die EU-Frage spaltet die Gruppierung.
Wer aber ein Interesse daran hat, dass die bürgerliche Schweiz weiter eine starke Stimme hat, sollte die Staatsgründer-Partei nicht zu schnell abschreiben.
Das zeigt sich in der aktuellen Debatte um die Finanzierung der AHV.
Die Freisinnigen wehren sich mit allen Kräften gegen einen «Angriff auf den Mittelstand», wie sie es nennen. Mit einer Petition machen sie mobil gegen höhere Lohnabzüge und eine höhere Mehrwertsteuer. «Insgesamt müssten Bürgerinnen und Bürger mehr als elf Milliarden Franken bezahlen. Dies bringt eine Mehrbelastung von rund 3000 Franken pro Jahr für jeden Haushalt», hält die Partei fest.
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Thierry Burkart: «Mitte-links marschiert zurzeit durchs Parlament und beschliesst eine Abgabe nach der anderen – auf Kosten von Mittelstand und KMU. Irgendwann reicht es!»
Unabhängig davon, was man von den Querelen im EU-Dossier hält. In dieser Frage verdienen die Freisinnigen die Unterstützung von allen, denen die wirtschaftliche Prosperität und der Wohlstand der Schweiz wichtig ist.