Lob für Friedrich Merz: Der Kanzler kritisiert das zwielichtige Stadtbild deutscher Städte – und die Linken flippen aus
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Lob für Friedrich Merz: Der Kanzler kritisiert das zwielichtige Stadtbild deutscher Städte – und die Linken flippen aus

Friedrich Merz hat es schon wieder getan. Mit einem einzigen Satz zum Zustand deutscher Innenstädte löst er einen Shitstorm aus. Seither diskutiert die Bundesrepublik über das «Stadtbild» vieler deutscher Städte. Gut so!

So sagte Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz in Potsdam in Bezug auf eine Frage nach der Strategie gegen die AfD, dass man bei der Migrationspolitik schon «sehr weit» sei. Und weiter: «Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr grossem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen.»

FILIP SINGER / KEYSTONE
epa12457313 German Chancellor Friedrich Merz attends a session of the German parliament Bundestag in Berlin, Germany, 16 October 2025
FILIP SINGER / KEYSTONE

Das Stadtbild vieler deutscher Städte als Grund, Abschiebungen zu forcieren? Grund genug für linke Kommentatoren in den sozialen Netzwerken, dem Bundeskanzler Rassismus zu unterstellen.

So schrieb etwa der grüne Europaabgeordnete Erik Marquardt: «Der Bundeskanzler sollte sich für diese rassistische Entgleisung entschuldigen. Menschen anderer Hautfarbe als ‹Problem im Stadtbild› zu bezeichnen, ist schlicht Rassismus.» Dass ihm so eine Aussage einfach herausrutsche, lasse tief blicken.

Auch die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, empört sich mit dem Satz «Stadtbild. Ich fasse es einfach nicht» auf der Plattform X.

ARD-Journalist Gabor Halasz fordert indes, Merz solle erklären, wie er seine Aussage meint. Und die Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katharina Dröge, fordert in ihrer heutigen Bundestagsrede gar eine Entschuldigung vom Bundeskanzler.

Dabei gilt die einfache Regel: Wenn Linke sich derart empören und in ihrer bornierten Selbstherrlichkeit von anderen öffentliche Entschuldigungen einfordern, dann hat mal wieder jemand die Wahrheit gesprochen. Es ist dasselbe Prinzip wie schon bei den «kleinen Paschas». Wann immer Friedrich Merz der Mut packt und er zu nah an der Wahrheit dran ist, wird er von linken Kräften in Medien und Politik zurückgepfiffen. Jetzt gilt es endlich einmal standhaft zu bleiben und zu realisieren, dass es nicht relevant ist, was diese schwindende Minderheit aus Berufsempörten denkt, sondern, was die Mehrheit der Bevölkerung auf der Strasse bewegt.

Denn natürlich hat Friedrich Merz völlig recht, und jeder weiss, was mit den Problemen im Stadtbild gemeint ist. Zwielichtige Männergruppen, Müll, Kriminalität. Und ja: Überfremdung. Denn nein, es geht nicht nur um die wachsende Unsicherheit in diesem Land, es geht auch um das Gefühl, seine eigene Heimat nicht mehr zu erkennen. Um die sichtbaren Auswüchse einer kulturellen Ersetzung zum Nachteil der Einheimischen. Und ja, es ist völlig okay, anzuprangern, dass es in jeder mittelgrossen deutschen Stadt allmählich aussieht wie in Aleppo oder Kabul.

Denn wer wie Aleppo und Kabul aussieht, der bekommt auch die Zustände wie in Aleppo und Kabul. Nein, es geht nicht, wie unterstellt, um die Hautfarbe der Menschen. Es geht um das, was diese Menschen aus unserem Land machen. Was dieses Stadtbild auf lange Sicht für die Freiheit, Sicherheit und den Wohlstand in Deutschland bedeutet.

Ich bin mir sicher: Wenn weisse Europäer im selben Masse Länder im Nahen Osten einnehmen würden, wären jene Kommentatoren, die aktuell mit Schaum vor dem Mund gegen Merz argumentieren, die ersten, die von Okkupation und Verdrängung sprechen würden. Nur der weisse Europäer hat alles hinzunehmen. Hat sich seine Heimat im Namen der Vielfalt nehmen und in einen islamischen Moloch verwandeln zu lassen. Alles andere ist Rassismus. Doch genau mit diesem Narrativ muss endlich Schluss sein.

Nirgends werden die Auswirkungen der unkontrollierten Migration und der Wandel der Gesellschaft derart deutlich wie im Stadtbild deutscher und europäischer Grossstädte. Dies anzusprechen, ist ein erster Schritt in Richtung einer ehrlichen Diskussion über den negativen Wandel, den diese Zuwanderung für grosse Teile Europas bedeutet. Und natürlich sind die Linken darüber empört, wenn es darum geht, ihre heilige Kuh der Vielfalt in Zweifel zu ziehen. Aber wen interessiert das noch?

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