«Man spricht Deutsch in Damaskus»: Syrien erlebt einen Touristen-Ansturm – viele kommen aus Deutschland
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Man spricht Deutsch in Damaskus»: Syrien erlebt einen Touristen-Ansturm – viele kommen aus Deutschland

In Syrien belebt ein stetig wachsender Strom an Besuchern mit deutschem Pass das Land – viele von ihnen sind Syrer, die vor dem Krieg geflohen waren und nun erstmals zurückkehren. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, zieht es insbesondere Deutschsyrer aus Städten wie Bremen, Köln oder Berlin in ihre frühere Heimat. Schlagzeile: «Man spricht Deutsch in Damaskus».

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Syrian beachgoers dance during a beach party at a resort in Wadi Qandil, north of the coastal city of Latakia, Syria, Friday, Sept
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

An der libanesisch-syrischen Grenze hängt ein Schild mit der Aufschrift: «Willkommen in der Heimat». Die syrische Regierung bewirbt sich offensiv als Tourismusziel – auch mit politischem Kalkül. Laut Giath Farah, dem stellvertretenden Tourismusminister, sind Rückkehrer willkommen, nicht nur als Touristen, sondern auch als Unternehmer. «Die Syrer in Deutschland sind Mittler zwischen den zwei Kulturen», so Farah. Man hoffe, dass sie durch ihre Erfahrungen und Kontakte zum Wiederaufbau beitrügen.

Die Stimmung unter den Rückkehrern ist gemischt. Viele berichten von emotional überwältigenden Momenten, andere von Fremdheit in beiden Kulturen. Der Wiederaufbau erscheint vielen als Herkulesaufgabe: «Das Land muss bei unter null wieder anfangen», sagt etwa ein Zahntechniker, der überlegt, eine Firma auch in Syrien zu eröffnen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.