«Medien sind nicht heilig»: Ministerpräsident Daniel Günther bekräftigt Aussagen in der Zensur-Debatte
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Medien sind nicht heilig»: Ministerpräsident Daniel Günther bekräftigt Aussagen in der Zensur-Debatte

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Medien sind nicht heilig»: Ministerpräsident Daniel Günther bekräftigt Aussagen in der Zensur-Debatte
«Medien sind nicht heilig»: Ministerpräsident Daniel Günther bekräftigt Aussagen in der Zensur-Debatte
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat in der laufenden Zensurdebatte nachgelegt und erneut Medienkritik geübt. «Medien sind nicht heilig», sagte er bei einer CDU-Veranstaltung in Neumünster vor rund 300 Gästen. Dies berichtet Apollo News. In Anspielung auf die Diskussion um seinen Auftritt bei Markus Lanz erklärte Günther: «Alles, was ich in der Sendung gesagt habe, hat sich aus meiner Sicht in den vergangenen anderthalb Wochen eins zu eins bestätigt.»

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
«Medien sind nicht heilig»: Ministerpräsident Daniel Günther bekräftigt Aussagen in der Zensur-Debatte
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

In der ZDF-Sendung hatte Günther das Onlineportal Nius als «Feinde der Demokratie» bezeichnet und sich für eine stärkere Kontrolle missliebiger Medien ausgesprochen. Nach Kritik wollte er seine Aussagen relativieren – doch in Neumünster verteidigte er seine Linie. «Es gibt keine Majestätsbeleidigung», sagte er. Demokratie müsse aushalten, «wenn man über Qualitätsstandards in unserer Gesellschaft spricht».

Besonders scharf griff Günther die Chefredakteurin der Bild-Zeitung, Marion Horn, an. Sie hatte ihn nach dem Lanz-Auftritt in einem Kommentar als grössere Gefahr für die Demokratie als die AfD bezeichnet. Günther reagierte: «Dann muss die sich mal hinterfragen, ob ihr Koordinatensystem verrutscht ist.»

Für seine Ausführungen erhielt der CDU-Politiker laut Videoaufnahmen Applaus. Günther betonte, er sei stolz darauf, dass Schleswig-Holstein als einziges Bundesland einen «extremistenfreien Landtag» habe.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.