Mehr Freiheit, weniger Staat: FDP-Präsident Thierry Burkart will die Regulierungswut des Bundes bekämpfen. Er könnte beim EU-Vertrag anfangen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Mehr Freiheit, weniger Staat: FDP-Präsident Thierry Burkart will die Regulierungswut des Bundes bekämpfen. Er könnte beim EU-Vertrag anfangen

Die FDP und ihr Präsident Thierry Burkart haben dem stetigen Personalausbau des Bundes den Kampf angesagt. Ein Viertel der Beschäftigten arbeite heute bei der öffentlichen Hand, so Burkart. Und weiter: Die Verwaltung wachse, jedes Jahr würden 450 neue Stellen geschaffen, warnte er anlässlich der Delegiertenversammlung. Laut Freisinn belastet diese Regulierungswut die KMU pro Jahr mit 6 Milliarden Franken.

© KEYSTONE / URS FLUEELER
FDP Parteipraesident Thierry Burkart anlaesslich der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz vom Samstag, 28
© KEYSTONE / URS FLUEELER

Das Wuchern des Staates ist in der Tat ein grosses Problem – und beim Freisinn eine Art Evergreen. Diese Platte hat aber längst einen Sprung: Der Freisinn reitet auf diesem Thema zwar fast so lange herum, wie es ihn gibt – und trotzdem wächst die Verwaltung kräftig weiter. Von den Absichtserklärungen bis zum konkreten Abbau ist es eben halt ein grosser Schritt. Und die FDP war auf ihrer Mission auch nicht sehr erfolgreich.

So hat die Partei sogar eine Initiative zum Thema lanciert, musste jedoch 2012 die Übung abbrechen, weil man – peinlich, peinlich – die Unterschriften nicht zusammenbekam. Der Appenzeller Ständerat Andrea Caroni versuchte es später via Vorstössen im Parlament. Er erwirkte einen Bericht des Bundesrates und anschliessend ein paar kleine Änderungen. Das sind Nichtigkeiten, verglichen mit der ausufernden Gesetzesflut, die Jahr für Jahr über Unternehmen und Bevölkerung hereinbricht.

Wenn es der FDP diesmal tatsächlich ernst ist mit ihrem Kampf gegen Regulierungen und Staatsausbau, muss sie konsequenterweise den von ihrem Bundesrat ausgehandelten Unterwerfungsvertrag mit der EU ohne Wenn und Aber ablehnen. Denn dieses ungeniessbare Paket ist ein gigantisches Bürokratiemonster.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.