Eine Mehrheit deutscher Führungskräfte zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit der AfD. Dies geht aus einer Allensbach-Umfrage hervor. Demnach sprechen sich 49 Prozent der befragten Manager für eine «punktuelle Zusammenarbeit» aus, weitere sieben Prozent befürworten Koalitionen. Insgesamt sind damit 56 Prozent für eine stärkere Öffnung gegenüber der Partei, während 42 Prozent dies ablehnen.
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Zugleich wächst die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung. 69 Prozent der Führungskräfte äusserten sich enttäuscht über die schwarz-rote Koalition, im Herbst waren es noch 62 Prozent. Nur 21 Prozent sind derzeit zufrieden. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz wird mehrheitlich kritisch gesehen: 53 Prozent der Manager sind unzufrieden, 41 Prozent zufrieden.
Im Vergleich zur Politik zeigen sich Manager deutlich offener gegenüber der AfD. Unter politischen Entscheidungsträgern lehnen laut der Umfrage 78 Prozent eine Zusammenarbeit ab. Sieben Prozent sind für ein Bündnis, 13 Prozent für punktuelle Kooperationen.