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Die Weltwoche

Grüezi miteinander. Ich begrüsse Sie ganz herzlich zu einer weiteren Ausgabe von Weltwoche Delhi. Spezial Meilensteine der Schweizer Geschichte. Mein Name ist Roman Zeller und neben mir bereits jetzt schon Professor Christoph Mörgeli, der Weltwoche Haushistoriker. Lieber Christoph, wir sind hier in Andermatt. Warum sind wir hier? Warum ist das ein Meilenstein der Schweizer Geschichte. Grüezi miteinander. Wir möchten hier vor der Kaserne Andermatt über ein Lawinenunglück sprechen von 1945 mit elf toten Wehrmännern. Es gab aber auch andere Lawinenunglücke, 1951 zum Beispiel, es ist sehr, sehr viel Schnee gefallen, zwei bis drei Meter. Und es kamen dann die Lawinen dieser weissen Todes über die Andermatter. Es sind damals 13 Menschen. verstorben hier in Andermatt. Man hat danach die Schutzvorkehrungen massiv verbessert und ich meine, heute lässt sich in Andermatt sicher und gut leben. Wenn du in die Geschichte von Andermatt schaust, war das immer schon ein Thema, dass da der Berg herunterkommt, Lawinen sich auftürmen. Wie war das auch vielleicht im Mittelalter oder früher Neuzeit? Die Natur war sicher immer ein Thema und man musste eben Naturkatastrophen möglichst überleben, bekämpfen, ihnen vorbeugen. Das haben die Andermatter immer getan. Aber ganz sicher war man nie, dass sich eben diese Berge auf verschiedene Arten in Bewegung setzen. Das ist über Jahrhunderte gleich geblieben, wenn auch heute natürlich die technischen Möglichkeiten, auch die Frühwarnsysteme und Erkennungsmöglichkeiten sehr viel besser geworden sind. Was waren die Auswirkungen von dieser Lawine, die Tote? zum Opfer forderte. Was waren die Auswirkungen für das ganze Dorf, für die gesamte Region damals? Die Gemeinschaft der Ursmer, und hier ist ja Andermatt der Hauptort, ist durch solche Ereignisse eigentlich zusammengerückt, gestärkt worden. Man war solidarisch, hat sich enorm geholfen. Und das zeigte sich immer wieder, gerade bei diesen Lawinenunglücken. Und die Kaserne hinter uns, ist die immer noch? In gleicher Art und Weise hier gebaut, wurde die wieder aufgebaut, musste sie wieder aufgebaut werden, wurde sie vollständig zerstört? Das Militär ist seit den 1880er Jahren sehr, sehr wichtig für das Ursarental, auch wirtschaftlich. Die militärische Bedeutung natürlich auch gross, vor allem dann in der Zeit des Redwies im Zweiten Weltkrieg. Diese Gotthard-Befestigungen, die sich über weite Teile des Alpenraums... Diese Kaserne wurde zwischen 1898 und 1900 errichtet. Sie galt damals als schönste Kaserne der Schweiz mit Zentralheizung, mit elektrischem Licht bereits, was aber nicht verhinderte, dass es hier eben auch zu Katastrophen und zu sehr traurigen Unfällen kam. Waren das Soldaten, die da gestorben sind? Das waren ausschliesslich Soldaten. Wir schreiben denn... Am 8. März 1945, es ist immer noch Aktivdienst, der Zweite Weltkrieg geht erst im Mai dieses Jahres dann zu Ende und die Soldaten, es waren vor allem dann Festungssoldaten und auch Gebirgstruppen, die hier Unterkunft gefunden haben, waren versammelt, zum Glück bei der Arbeit, als sich an diesem 8. März 1945 eine Staublawine vom Kirchberg, vom Gütsch, gelöst hat. Eine Staublawine ist eine Vermischung von frischem Pulverschnee und Luft und die kann dann ganz enorme Kräfte entwickeln, kommt sehr, sehr schnell mit einer ungeheuren Wucht und das ist passiert an diesem Donnerstagnachmittag des 8. März 1945, genau um 14.45 Uhr. Wie war das Krisenmanagement zu dieser Zeit? Wie hat man auf dieses Unglück, auf diese Katastrophe reagiert? Es war insofern schwierig, als der Schnee schon am Vortag an der Mat völlig abgeschnitten hat. Die Bahn konnte nicht mehr verkehren, es gab keinen Autoverkehr. Und dann kam es eben zu diesem unerwarteten und sehr, sehr rasch verlaufenden Lawinenunglück, von dem eben hauptsächlich die Kaserne. betroffen war. Es war nicht der Hauptbau, es war ein Nebenbau für eine Festungswachtkompanie gedacht. Und da wurde der Nordtrakt wirklich mitgerissen, zuvor auch Stallungen und eine Reitbahn zerstört durch die Wucht dieser Lawine. Und es lagen am Schluss dann elf Wehrmänner, Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten gleichermassen unter dieser Lawine. Das Tal war tagelang abgeschnitten von der Zivilisation. Wie war das mit der Versorgung, mit den Lebensmitteln? Beschaffung, wie ging das weiter? Es ging zum Glück nach relativ kurzer Zeit wieder auf. Man konnte wieder verkehren, das Wetter hat sich gebessert, wurde dann sogar sonnig. Aber an diesem Donnerstag, zum Glück waren die meisten Soldaten bei der Arbeit bereits und ausgerückt, aber an diesem Donnerstagnachmittag war die Katastrophe da und es sind sofort Mitglieder eines Gebirgskurses. auf die Suche gegangen haben, versucht da die Verschüttungen zu beseitigen, sorgfältig mit Sondierstangen natürlich nach Überlebenden gesucht, auch mit Hunden. Und man konnte allerdings leider nur noch elf Wehrmänner tot bergen. Was waren die Konsequenzen für die Region, für das Tal, für die Tourismusregion? Heute ist ja Andermatt ein Hotspot, ein... Blühendes Zentrum der Tourismusindustrie. Wie war das damals? Es war natürlich eine Katastrophe. Man hat schweizweit darüber berichtet, übrigens auch über die Trauerfeier. Die fand dann am darauf folgenden Sonntag, dem 11. März, statt, an einem sonnigen Morgen. Da sind die Truppen aufmarschiert, das Feldgrau, aber eben auch die weissen Blusen dieser Gebirgssoldaten haben davon abgestochen. Auf Schneekanzeln lagen die elf Särge mit dem Schweizer Kreuz, mit dem Helm und der persönlichen Waffe jeweils dieser Soldaten. Es gab eine militärische Beerdigung unter Anwesenheit des damaligen Militärministers, des Chefs des eidgenössischen Militärdepartements, Karl Kobbelt. Auch der Chorkommandant war hier und Divisionär Samuel Gonach, ein Neuenburger, hielt die eine Ansprache, er ist später Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz geworden und eben auch die beiden Feldprediger haben hier mitgewirkt. Ich weiss, dass zum Beispiel der spätere Frau Münsterpfarrer Peter Vogelsanger damals Divisionsfeldprediger war und die Predigt die Andacht gehalten hat, ich weiss es, von seinem Sohn David Vogelsanger, ehemaliger Botschafter. Und auch der katholische Geistliche hat eine Messe gehalten. Schliesslich hat man dann diese Särge getragen zum Bahnhof, wo sie dann in die ganze Schweiz, wo die Wehrmänner herkamen, auf die Reise gingen. Ein Sarg blieb hier, weil ein Einheimischer war, dieser Opfer. Sind diese Namen eigentlich bekannt? oder sind die, sind das... Normale Soldaten, keine Offiziere, keine ranghohen Militärs? Es waren nicht sehr ranghohe Militärs, es waren aber auch Offiziere dabei, Unteroffiziere, Soldaten, also aus allen Chargen. Und man hat diese Namen sofort veröffentlicht in den Zeitungen. Die Opfer wurden genannt und wurden entsprechend auch gewürdigt, denn sie sind natürlich in ihrer Dienstpflicht in der Erfüllung. ihrer Pflicht fürs Vaterland verstorben. Wie lange ging das, bis da wieder Normalität herrschte in diesem Tal, in diesem Andermatt? Das ging eine Zeit, die Aufräumarbeiten haben dann eingesetzt, aber noch an dieser Beerdigung hat man die Katastrophe dieser überall zersplitterten Hausteile gesehen, ganz nahe am Platz, da am Katernerplatz, wo die... Beerdigung stattfand, das war ein eindrückliches, auch ein bedrückendes Bild. Später wurde dann aufgeräumt, aber dass diese Staublamine eine solche Wucht entfaltete, um ein doch solide gebautes Haus, ein Verwaltungsgebäude dieser Festungskompanie wegzufegen, das war doch erstaunlich. Wie ist die Situation heute? Wie gut geschützt ist die Kaserne heute? Was wird eigentlich hier noch gemacht? Wir sehen hinter uns den Berg. Da gibt es doch massive Lawinenverbauungen, gute Vorbeugungsmöglichkeiten. Die Kaserne wird nach wie vor militärisch benutzt. Es ist ein kompetentes Land. Das ist das Finanzzentrum für den Gebirgsdienst. Früher fanden hier oft auch Gebirgskurse statt für die entsprechenden Spezialisten. Also es ist der Raum der Gebirgsinfanterie, könnte man sagen, traditionell. Und das Militär hat noch immer eine gewisse Rolle hier in Andermatt, wenn auch einiges aufgegeben wurde. Natürlich die ganze Gotthard-Festung ist so. nicht mehr weitergeführt worden. Die neue Armee hat da verschiedene andere Möglichkeiten gemacht. Und man musste in diesem doch abgelegenen Hochtal, dem Urserental, nach neuen Verdienstmöglichkeiten für die Bevölkerung suchen. Und die sind? Die sind hauptsächlich Dienstleistungen, sprich Tourismus. Und hier haben ja ganz enorme Anstrengungen seit dem beginnenden 21. Jahrhundert stattgefunden. Wir kennen... den Namen des grossen Investors Sami Saviris, ägyptisch-stämmig, der sich eben hier sehr verdient gemacht hat, um die Weiterführung der Möglichkeiten für die Bevölkerung in diesem Hochtal zu leben. Und der Tourismus mit der Hotellerie, mit den Eigentumswohnungen, dem ganzen Wellnessbereich, aber eben auch die grossartige Skiarena, die CSL. Großflächig ist und wirklich wunderbar zu befahren, hat jetzt doch Impulse gesetzt in diesem Ursarental. Und es ist wichtig, dass es hier läuft und dass hier etwas passiert. Und man hat wirklich die Möglichkeiten, hier nicht nur eben Winter, sondern auch Sommersport zu machen, Golfsport und so weiter. Kulturelle Ereignisse zu geniessen, klassische Musik zum Beispiel, die hier spielt. Also. Andermatt ist sehr, sehr vielseitig geworden. Wollte ich gerade fragen, was ist die Faszination dieses Hochtals, dass nicht nur gewöhnliche Touristen von weit her reisen, sondern auch ein Investor, ein schwer reicher Mann, dieses Tal, dieses Andermatt als Investitionsmöglichkeit sieht? Was ist die Faszination Andermatt? Ich glaube, man sieht hier schon gewisse Entwicklungsmöglichkeiten. Es ist natürlich eine raue Natur, die Temperaturen sind durchschnittlich nicht sehr hoch, aber es kann doch die Sonne sehr schön scheinen, wie wir es jetzt gerade erleben. Und das Klima kann dann durchaus auch angenehm sein. Und im Winter haben wir natürlich eine Schneesicherheit, was auch sehr wichtig ist, durch die Höhenlage von diesem Andermatt. So gesehen ist das wirklich ein zukunftsprächtiges Projekt. Projekt, das man fördern sollte und fördern kann. Wo kommt Andermatt her? Du hast gesagt, dieses Projekt hat gestartet im 21. Jahrhundert. Was war hier im 20. Jahrhundert? Und was ist heute der Fall? Also wie würdest du sagen, wie ist da der Vergleich, der Aufschwung, wie lässt sich der versinnbildlichen illustrieren, quantifizieren? Der Aufschwung Ja. Es begann natürlich schon im 20. Jahrhundert, aber das Militär hatte eben doch eine dominierende Stellung, auch wirtschaftlich. Und das hat sich dann verändert und der Bundesrat zum Beispiel musste nach Ersatzmöglichkeiten suchen. Und man war dann auch sehr grosszügig mit den entsprechenden Bewilligungen. Man hätte das natürlich alles hintertreiben können und Heimat- und Umweltschutzgedanken in den Vordergrund stellen, dass hier gar nichts mehr läuft. Aber hier war man pragmatisch. und hat nach Möglichkeiten gesucht, dass hier das Leben weitergeht und sogar eben noch intensiviert wird, sodass diese Gemeinde mit etwa 1600 Einwohnern natürlich in der Hochsaison sehr viel mehr Gäste umfasst. Es ist Hochsaison hier in Andermatt, ist das eher Winter oder ist das eher Sommer? Es ist natürlich doch eher wahrscheinlich noch der Winter, aber der Sommer ist schwer am Kommen, denn Wanderungen... gibt es zuhauf Möglichkeiten, hier die Berge zu erklimmen oder zu erfahren. Und im Sommer gibt es auch viele Attraktionen, die hier zu geniessen sind. Also die Hotellerie ist einmalig und das Angebot ist natürlich auf höchster Stufe ausgebaut. Wie sehen das eigentlich die Einheimischen? Haben die diesen wirtschaftlichen, diesen Tourismusaufschwung bejubelt, gefeiert? Gab es da auch kritische Stimmen? Wie wurde das? von der lokalen Bevölkerung aufgenommen. Es ist auch natürlich schon die Notwendigkeit, hier etwas zu tun, zu überleben. Man hat sich immer gewehrt für dieses Hochtal. Das sollte man so zwischen den 1920er Jahren und bis zum Ende des Zeitraums Im Zweiten Weltkrieg eine riesige Stauseeanlage errichtet werden. Das kam dann zum Glück nicht zustande. Man hätte die ganze Bevölkerung des Ursanntals aussiedeln müssen. Und da haben sich die Menschen hier gewehrt. Sie wollen hier leben, sie wollen hier bleiben und sie wollen natürlich eine wirtschaftliche Perspektive, was absolut zu verstehen ist. Wo führt diese Perspektive hin? Was ist die Vision Andermatt? Ich glaube, die Vision ist, dass man hier wirklich ein Resort einrichten kann, das sehr vielseitig ist, dass man als Feriengast bewohnen kann, aber auch dauernd bewohnen kann. Es gibt auch Eigentum zu erwerben und das ist natürlich gerade für Ausländer sehr attraktiv, in der Schweiz hier gewissermassen einen Wohnsitz zu halten. Was haben wir vergessen hinsichtlich dieser Lawinenkatastrophe, der Kaserne oder auch Andermatt? Was gibt es noch? zu sagen über diesen Meilenstein in Andermatt? Man könnte noch ein Wort sagen über den wohl berühmtesten Andermatter. Das ist natürlich Bernhard Russi, der grosse Skifahrer, der sehr vielseitig geblieben ist, bis heute hier auch viele Impulse gesetzt hat und sicher auch ein Markenzeichen ist für dieses Andermatt. Er hat mal gesagt bei einer Veranstaltung, der Weltwoche, als die Golfer gesagt haben, der Wind sei dann doch erheblich gewesen, als sie hier Golf spielten, unter Anleitung von Bernhard Russi und Bernhard Russi hat erwidert, das ist nicht Wind, das ist hier unsere Klimaanlage. Was würdest du noch, vielleicht ein Wort zur Golffähigkeit von Bernhard Russi, wie steht es darum, ist er ein guter Golfer? Er ist, genau, wie er ein guter Skifahrer war, ein exzellenter Golfer, ich verstehe nichts davon, aber ich lasse mir das sagen. Und er ist durchaus auch didaktisch geschickt im Anleiten. Wir kennen ihn ja wirklich vielseitig als später Pissenpräparator, als Kommentator von Skirennen. Eine wirklich einnehmende, sympathische und auch gescheite Persönlichkeit. Eine Gallionsfigur von Andermatt. Lieber Christoph, ganz herzlichen Dank für diese Ausführungen. Ihnen danken wir herzlich für die Aufmerksamkeit, wünschen Ihnen ein wunderschönes Wochenende und bis zum nächsten Mal bei Meilenscheine der Schweizer Geschichte und Weltwoche Daily Spezial. Vielen herzlichen Dank.

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Meilensteine der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über die Jahrhundert-Lawinen in Andermatt – und dessen Aufstieg zum faszinierenden Touristen-Magnet

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Meilensteine der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über die Jahrhundert-Lawinen in Andermatt – und dessen Aufstieg zum faszinierenden Touristen-Magnet
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