Wenn selbst eine Süddeutsche Zeitung (SZ) Partei ergreift für konservative Positionen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) frontal angreift, dann muss etwas schiefgelaufen sein. Die SZ wirft der ARD «Kopflosigkeit» vor und schreibt: «NDR und BR tragen ihren Streit auf dem Rücken einer Moderatorin aus, anstatt eine -offene politische Debatte auch im Programm zuzulassen.» Gemeint ist damit die junge Journalistin Julia Ruhs, die vom Norddeutschen Rundfunk ausgebootet worden ist, weil sie ein paar Zentimeter vom linksgrünen Einheitskurs des Gebührensenders abwich. Der Fall hat, nachdem bereits die ZDF-Aushängeschilder Dunja Hayali und Elmar Thevessen mit ihren Aussagen über den ermordeten Charlie Kirk für Wirbel gesorgt hatten, eine breite Debatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgelöst. Insbesondere die Kanzlerpartei CDU spart nicht mit Kritik. Allerdings hört ihre eigene Liebe zur Meinungsvielfalt an der «Brandmauer» zur AfD auf, wie unser Autor Philipp Gut in seinem Analysestück schreibt, das auch einen Blick in die dort schon länger intensiv geführte Debatte über den «-Rotfunk» in der Schweiz wirft. Seite 12
©2013 Rutgers, The State University of New Jersey
Der Mord am konservativen Redner Charlie Kirk hat die USA in ihren Grundfesten erschüttert. Kirks Leiche war noch nicht kalt, als seine -Gegner – darunter Journalisten aus dem Hause SRF – ihre Verachtung für den Ermordeten ventilierten und ihn als «Hassprediger» und «Rassisten» verunglimpften. In Wirklichkeit hat der frühvollendete 31-jährige Rhetorikmeister im Stile Sokrates’ die -Debatte an die von linken Ideologen belagerten Universitäten getragen und die Demokratie belebt. «Er war ein Brückenbauer, wie es in unserer Zeit selten gibt», schreibt Urs Gehriger. «Mit seinem Bekenntnis für Meinungsfreiheit, die Werte des Westens und Gott inspirierte Kirk Millio-nen. Seine Stimme wird im Westen lange -nachhallen.» Seite 18
«Zölle sind ein Zeichen von Schwäche», sagt der amerikanische Politologe Paul Poast im Gespräch mit Pierre Heumann. Er erklärt, warum Donald Trumps Protektionismus -weniger Stärke als Niedergang signalisiert, wie sich die Rolle Amerikas vom kooperativen zum räuberischen Hegemonen verschiebt und weshalb die westliche Weltordnung wankt. Seite 30
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