Menetekel aus Manchester: Was der Sieg der britischen Grünen für die Mainstream-Parteien in Europa bedeutet
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Menetekel aus Manchester: Was der Sieg der britischen Grünen für die Mainstream-Parteien in Europa bedeutet

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Menetekel aus Manchester: Was der Sieg der britischen Grünen für die Mainstream-Parteien in Europa bedeutet
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Gorton and Denton ist nicht die Welt, es ist noch nicht mal Grossbritannien. Nur ein Wahlkreis im Grossraum Manchester, traditionell Herzland der Labour Party.

Doch was sich nun dort abgespielt hat, ist ein Fanal. Für Labour, für Britannien, für Europa.

Bei einer Nachwahl eroberten die Grünen das Mandat – das erste Mal, dass die Partei überhaupt bei einer Nachwahl Erfolg hatte. Auf dem zweiten Platz landete Nigel Farages Reform UK Party.

ADAM VAUGHAN / KEYSTONE
Zack Polanski (Mitte), Vorsitzender der Green Party, mit Hannah Spencer (2. von rechts) nach der Wahl im Wahlkreis Gorton and Denton am 27. Februar 2026.
ADAM VAUGHAN / KEYSTONE

Platzhirsch Labour kam auf den dritten Platz, die Konservativen erreichten nicht mal tausend Stimmen und landeten unter ferner liefen.

Warum das interessieren sollte? Weil Gorton and Denton einen Trend aufzeigt, den man überall in Europa beobachten kann: Die alten Volksparteien der Mitte, Bürgerliche und Sozialdemokraten, versinken in der Bedeutungslosigkeit. An ihre Stelle treten rechte und linke Gruppen.

Denn die Wähler haben genug vom Mainstream. Von seinen hohlen Versprechungen, seiner Vetternwirtschaft, seiner durch nichts mehr zu rechtfertigenden Selbstgefälligkeit.

Werden die neuen Kräfte es besser machen? Das weiss niemand. Sicher ist nur, dass sie die alten Kräfte ablösen werden. Und nichts wird dieses politische Naturgesetz stoppen können.

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