Merz flüchtet sich nach Indien. Die Bilanz: Nichts unterschrieben, China düpiert – aber schöne Bilder
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Merz flüchtet sich nach Indien. Die Bilanz: Nichts unterschrieben, China düpiert – aber schöne Bilder

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Merz flüchtet sich nach Indien. Die Bilanz: Nichts unterschrieben, China düpiert – aber schöne Bilder
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Friedrich Merz kann von Glück sagen, dass er nicht in der AfD ist. Da wäre was los gewesen bei den Fotos, die ihn mit Indiens Premier Narendra Modi zeigen. Sieht das nicht wie ein Hitlergruss aus?

Viel mehr als bunte Bilder dürfte der Kanzler nicht aus Indien mitbringen. Vereinbart wurde nichts, unterschrieben noch weniger, und beim Knackpunkt Ukraine biss Merz auf Granit: Indien denkt nicht daran, seine Ölimporte aus Russland einzustellen.

DIVYAKANT SOLANKI / KEYSTONE
epa12644396 German Chancellor Friedrich Merz (L) and Indian Prime Minister Narendra Modi (R) attend the International Kite Festival at the Sabarmati Riverfront in Ahmedabad, Gujarat, India, 12 January 2026
DIVYAKANT SOLANKI / KEYSTONE

Merz nickte brav: So ein grosses Land ohne eigene Energiequellen – verständlich. Hm… Könnte man das nicht auch über Deutschland sagen?

Viel Wind machte die Regierungspropaganda, weil Modi seinen Gast in seiner Heimatstadt empfing und nicht in Delhi. Welch eine Ehre. Kann man auch anders sehen: Modi sah dies mehr als unverfänglichen Privatbesuch.

Ein konkretes Ergebnis hatte die Visite: Merz düpierte China, das normalerweise erste Asien-Station eines neuen Kanzlers ist.

Immerhin blieb er sich treu. Ein Pfau, der sein Rad schlägt, derweil auf dem heimischen Hof keiner den Mist wegräumt.

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