Merz stürzt in Wählergunst ab – und immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie, zeigt eine Umfrage
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Merz stürzt in Wählergunst ab – und immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie, zeigt eine Umfrage

Die politische Stimmung in Deutschland kippt offenbar: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verliert deutlich an Zustimmung. Laut dem aktuellen Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag der ARD-«Tagesthemen» und der Welt sind nur noch 27 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit zufrieden – sechs Punkte weniger als im Vormonat. Damit ist Merz nicht mehr unter den drei beliebtesten Politikern des Landes.

JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN / KEYSTONE
Merz stürzt in Wählergunst ab – und immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie, zeigt eine Umfrage
JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN / KEYSTONE

Angeführt wird das Beliebtheitsranking von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), gefolgt von Aussenminister Johann Wadephul (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Die Unzufriedenheit mit der gesamten Bundesregierung ist hoch: 77 Prozent der Befragten geben an, «weniger» oder «gar nicht» zufrieden zu sein.

In der Sonntagsfrage liegen CDU/CSU und AfD erstmals gleichauf bei je 26 Prozent. Die SPD stagniert bei 14 Prozent, die Grünen gewinnen einen Punkt auf 12 Prozent. FDP und BSW scheitern weiterhin an der 5-Prozent-Hürde.

Auch die Demokratiezufriedenheit ist bemerkenswert: 56 Prozent der Menschen sind «weniger» oder «gar nicht zufrieden» mit der Funktionsweise der deutschen Demokratie – der niedrigste Wert seit 1998. Besonders kritisch sehen Ostdeutsche die Lage: Nur 31 Prozent zeigen sich dort zufrieden, im Westen sind es 45 Prozent.

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