Messerangriff in Ulm: Tatverdächtiger Eritreer war erst kürzlich aus der Haft entlassen worden
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Messerangriff in Ulm: Tatverdächtiger Eritreer war erst kürzlich aus der Haft entlassen worden

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Messerangriff in Ulm: Tatverdächtiger Eritreer war erst kürzlich aus der Haft entlassen worden
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Ein Mann hat am Mittwochmittag in einem Media-Markt in der deutschen Stadt Ulm mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Gegen 12.30 Uhr verletzte der Tatverdächtige in dem Elektronikfachgeschäft zwei Mitarbeiter schwer, wie deutsche Medien berichten. Ein 25-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen und befindet sich weiterhin in kritischem Zustand, ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Eine 36-jährige Mitarbeiterin zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu, als sie den Opfern zu Hilfe eilte.

JASON TSCHEPLJAKOW / KEYSTONE
Messerangriff in Ulm: Tatverdächtiger Eritreer war erst kürzlich aus der Haft entlassen worden
JASON TSCHEPLJAKOW / KEYSTONE

Der mutmassliche Täter verliess nach der Attacke zunächst das Geschäft und wurde wenig später auf einem Parkplatz in der Nähe festgenommen. Dabei kam es zum Schusswaffeneinsatz. Nach Angaben der Ermittler bedrohte der Mann die Einsatzkräfte mit dem Messer und reagierte nicht auf Aufforderungen, die Waffe fallen zu lassen. Der Tatverdächtige wurde schwer verletzt und wird derzeit intensivmedizinisch behandelt, er ist bislang nicht vernehmungsfähig.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 29-jährigen Eritreer. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wegen versuchten Mordes, der vom Amtsgericht Ulm erlassen wurde. Der Mann war den Behörden bereits wegen Gewaltdelikten bekannt und war erst im Dezember 2025 aus der Haft entlassen worden. Angaben zu seinem Aufenthaltsstatus machte die Staatsanwaltschaft nicht.

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