Wenige Monate vor der Fussball-Weltmeisterschaft 2026 sorgt ein Satz des US-Präsidenten für Schlagzeilen: «Mexiko muss sich zusammenreissen», sagte Donald Trump nach dem jüngsten Militärschlag in Venezuela und warf dem Nachbarland vor, Drogen unkontrolliert passieren zu lassen. Er kündigte an: «Wir werden etwas unternehmen müssen.»
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Am 11. Juni soll im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt die WM mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika eröffnet werden – Teil eines historischen Turniers, das erstmals von drei Ländern ausgerichtet wird: USA, Mexiko und Kanada. Doch Trumps Ton gegenüber Mexiko lässt nun Zweifel an diesem Szenario aufkommen.
Nur wenige Wochen zuvor hatte Trump bei der WM-Auslosung in Washington den Friedenspreis der Fifa erhalten – überreicht von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Nun steht der Weltverband unter Druck, auf die neuen politischen Spannungen zu reagieren. Medienanfragen blieben bis jetzt unbeantwortet. Über den Fifa-Friedenspreis spricht Gianni Infantino allerdings im exklusiven Interview mit der Weltwoche, das in der kommenden Ausgabe erscheinen wird.