Milliardär Fredy Gantner war gestern noch der Buhmann der Linken. Nach seinem Besuch bei Trump zeigten sie ihn sogar an. Jetzt hilft er ihnen beim Kampf gegen die Halbierungs-Initiative
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Milliardär Fredy Gantner war gestern noch der Buhmann der Linken. Nach seinem Besuch bei Trump zeigten sie ihn sogar an. Jetzt hilft er ihnen beim Kampf gegen die Halbierungs-Initiative

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Milliardär Fredy Gantner war gestern noch der Buhmann der Linken. Nach seinem Besuch bei Trump zeigten sie ihn sogar an. Jetzt hilft er ihnen beim Kampf gegen die Halbierungs-Initiative
Milliardär Fredy Gantner war gestern noch der Buhmann der Linken. Nach seinem Besuch bei Trump zeigten sie ihn sogar an. Jetzt hilft er ihnen beim Kampf gegen die Halbierungs-Initiative
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Fredy Gantner, milliardenschwerer Mitgründer der Partners Group, ist für Linke einer der Bösen. Er war der Wortführer der Gruppe, die bei US-Präsident Donald Trump für tiefere Zölle weibelte.

Gantner und seine fünf Reisegefährten wurden nach dem Trip nach Washington von den Juso und den Grünen sogar angezeigt. Der Vorwurf: Das «Team Switzerland» habe sich der Bestechung schuldig gemacht, weil es Trump beim Besuch mit teuren Mitbringseln beschenkt hatte.

© KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Alfred Gantner, homme d'affaire et patron de la societe d’investissements Partners Group, au centre, lors de la celebration de l'election a la presidence du Conseil federal du president de la confederation nouvellement elu Guy Parmelin, ce jeudi 18 decembre 2025 a l'Ecole hoteliere de Lausanne (EHL), Hospitality Business School, a Lausanne
© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Nachtragend scheint Gantner jedenfalls nicht zu sein. Denn nun hilft er seinen grössten Kritikern: Er spendet 20.000 Franken für den Kampf gegen die SRG-Halbierungsinitiative, die am lautesten von linken Kreisen bekämpft wird.

Damit stellt er sich in eine Reihe mit anderen Reichen, die aber schon immer gern sogenannt progressive Anliegen unterstützt haben. Zum Beispiel die Brüder Daniel und Martin Meili, die dem Onlinemagazin Republik auf die Beine halfen.

Was treibt Fredy Gantner zum Engagement zugunsten der SRG? Im Tages-Anzeiger sagt er, es gehe ihm um den «Sonderfall Schweiz». Mit vier Landessprachen könne der freie Markt allein nicht für eine mediale Abdeckung sorgen.

Wo Fredy Gantner sein Geld einsetzt, ist seine Sache. Man kann ihm aber eine gewisse Naivität vorwerfen, wenn er sagt, die SRG müsse noch einmal eine Chance bekommen, sich zu reformieren, bevor man Mittel kürze.

Vor der No-Billag-Abstimmung gelobte die SRG-Führung bereits, sich kritisch zu hinterfragen. Danach ist nichts passiert. Die notorisch einseitige Berichterstattung mit linker Schlagseite hat eher noch zugenommen.

Ein Nein zur Halbierungsinitiative, egal wie knapp, wird man bei der SRG als Bestätigung nehmen – und als Freipass, so weiterzumachen wie bisher.

Vielleicht müsste man Fredy Gantner dann in fünf Jahren noch einmal fragen, ob er immer noch glaube, seine Spende sei gut angelegt gewesen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.