Mit 1100 Kilo Sprengstoff: Ukraine greift erneut Kertsch-Brücke bei der Krim an
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Mit 1100 Kilo Sprengstoff: Ukraine greift erneut Kertsch-Brücke bei der Krim an

Die Kertsch-Brücke, die das russische Festland mit der von Moskau annektierten Krim verbindet, ist erneut Ziel eines ukrainischen Angriffs geworden. Wie der ukrainische Geheimdienst SBU auf Telegram mitteilte, wurde um 4:44 Uhr morgens ein Sprengsatz gezündet, der schwere Schäden an den Unterwasserstützen der Brückenpfeiler verursachte, berichtet die Bild-Zeitung. Der Angriff sei über mehrere Monate vorbereitet worden, so der SBU: «SBU-Agenten verminten die Stützen dieses illegalen Bauwerks.»

UKRAINIAN SECURITY SERVICE / HAN / KEYSTONE
epa12152876 A still image grabbed from a handout video made available by the Ukrainian Security Service (SBU) on 03 June 2025 shows an explosion at the Crimea bridge
UKRAINIAN SECURITY SERVICE / HAN / KEYSTONE

Bei der Operation kamen laut offiziellen Angaben keine Zivilisten zu Schaden. Zum Einsatz kamen demnach 1100 Kilogramm Sprengstoff. Die Explosion soll massive strukturelle Schäden verursacht haben. Es handelt sich bereits um den dritten bekannten Angriff auf das Prestigeprojekt des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die Brücke hat nicht nur symbolische Bedeutung – sie ist auch eine zentrale Nachschubroute für russische Truppen auf der Krim und in der Südukraine. Ihre Beschädigung bedeutet nach Angaben westlicher Militärexperten Verzögerungen in der Versorgung der russischen Einheiten sowie erhöhte logistische Belastungen.

Russische Telegram-Kanäle wie «Krim-Wind» berichteten, die Brücke sei für rund zweieinhalb Stunden gesperrt worden, um die Schäden zu untersuchen. Einige russische Quellen vermuten, dass der Angriff mit Unterwasser-Drohnen durchgeführt wurde.

Die Kertsch-Brücke wurde 2018 eröffnet und gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Putins seit der Annexion der Krim 2014.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.