Es bleibt eines der erstaunlichsten Phänomene der Gegenwart: Deutschland ist und bleibt Weltmeister im Verdrängen. Die Realität? Vernachlässigbar. Wenn nur die Ideologie stimmt.
Anlass für die Feststellung ist die Debatte um «Stadtbild» und deutsche «Töchter», die Friedrich Merz angestossen hat und die insbesondere Frauen dazu bringt, dem Kanzler Rassismus vorzuwerfen und sich mit Belästigern und Kriminellen zu solidarisieren. 120.000 haben eine entsprechende Petition unterschrieben.
Abgesehen von Mäander-Merz, der wie stets längst zurückgekrebst ist und wie immer grossen Worten kleine bis keine Taten folgen lässt, staunen wir über die vorsätzliche Naivität dieser deutschen Frauen.
Als ob es die Massenvergewaltigungen in der Kölner und anderen Silvesternächten nach Angela Merkels Grenzöffnung für alle («Willkommenskultur») nicht gegeben hätte. Als ob es die Messerstecher, die Grapscher, die Pöbler, die Vergewaltiger nicht gäbe. Als ob die Kriminalität, gerade im Bereich von schwerer Körperverletzung und sexuellen Übergriffen, nicht importbedingt explodiert wäre. Als ob es nicht längst ganze No-go-Zonen in deutschen Städte gäbe, wo es als Mann schon nicht ratsam ist, hinzugehen, und erst recht nicht als Frau.
Die deutschen Töchter: Fast scheint es, als liefen sie mit Wonne in Alis Messer.