Nach Gewaltvorfällen: Ministerium finanziert Image-Film für Problemschule in Rheinland-Pfalz
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Nach Gewaltvorfällen: Ministerium finanziert Image-Film für Problemschule in Rheinland-Pfalz

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Nach Gewaltvorfällen: Ministerium finanziert Image-Film für Problemschule in Rheinland-Pfalz
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Das Bildungsministerium von Rheinland-Pfalz finanziert einen Imagefilm für die Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen. Dies berichtet der Mannheimer Morgen. An der Schule kam es in den vergangenen drei Jahren zu mehr als 120 Strafanzeigen und über hundert Feuerwehreinsätzen.

Das Projekt soll laut Ministerium unter Anleitung des Musikers und Sonderschullehrers Markus Okuesa entstehen. Schüler sollen Beiträge wie Videos, Tanz oder Kunst für den Film erstellen. Das Filmteam stelle dafür eine branchenübliche Rechnung, die aus Mitteln des sogenannten Startchancen-Programms bezahlt werde, teilte das Ministerium auf Anfrage mit.

UWE ANSPACH / KEYSTONE
Weg zur Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen.
UWE ANSPACH / KEYSTONE

Nach Angaben des Mannheimer Morgen könnte die Produktion mehrere Zehntausend Euro kosten. Laut Okuesa soll der Film Mitte März fertiggestellt werden. Das Ministerium erklärte hingegen, die Vorführung sei erst nach den Osterferien geplant.

Die Schule steht seit längerem wegen Gewaltvorfällen in der Kritik. Lehrkräfte hatten dem Ministerium zuvor einen mehrseitigen Brandbrief übermittelt. Darin berichten sie unter anderem von Schlägen, Messerangriffen, Reizgas-Einsätzen und Morddrohungen.

Kritik kommt von der Opposition. Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag, Jenny Gross, sagte der Bild, das Projekt sei «ein Wahlwerbegeschenk an die Genossen auf Kosten der Steuerzahler». Das Ministerium weist diesen Vorwurf zurück.

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