Nach Julia-Ruhs-Rauswurf: Mitarbeiter klagen über Angst, beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk die «falsche Meinung zu haben»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Nach Julia-Ruhs-Rauswurf: Mitarbeiter klagen über Angst, beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk die «falsche Meinung zu haben»

Nach der Absetzung von Moderatorin Julia Ruhs beim NDR haben Mitarbeiter in einer internen Videokonferenz schwere Vorwürfe gegen die Senderführung erhoben. Laut internen Protokollen, die der Berliner Zeitung vorliegen, schilderten mehrere Teilnehmer, sie hätten Angst, im Haus die «falsche Meinung zu haben». Ein Mitarbeiter von NDR Info sagte, er habe eine frühere Versammlung gemieden, weil Kritiker dort pauschal als «Rechtsextreme» bezeichnet worden seien.

THOMAS EISENKRÄTZER / KEYSTONE
Nach Julia-Ruhs-Rauswurf: Mitarbeiter klagen über Angst, beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk die «falsche Meinung zu haben»
THOMAS EISENKRÄTZER / KEYSTONE

Der Konflikt spaltet die Belegschaft: Während einige den Umgang mit Ruhs kritisieren und mangelnde Meinungsvielfalt beklagen, sehen andere in ihr selbst das Problem. Ruhs war nach nur einer Folge der Sendung «Klar» als Moderatorin abgesetzt worden, nachdem sie die Migrationspolitik scharf kritisiert hatte. Ein Mitarbeiter berichtete nun offen, den internen Brief gegen Ruhs mitunterzeichnet zu haben – obwohl die Senderleitung bislang eine Kampagne bestritten hatte.

Die Direktorin des Landesfunkhauses Niedersachsen, Andrea Lütke, sprach von einem «kommunikativen GAU». Man müsse «Kulturkampf lernen», so Lütke. Auch die stellvertretende Intendantin warf Ruhs schlechten Stil vor. Rund hundert Mitarbeiter nahmen an der Versammlung teil.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.