Nach Streichung der Hilfsgelder für Gastfamilien: Ukrainischen Geflüchteten in Schottland droht Obdachlosigkeit
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Nach Streichung der Hilfsgelder für Gastfamilien: Ukrainischen Geflüchteten in Schottland droht Obdachlosigkeit

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Nach Streichung der Hilfsgelder für Gastfamilien: Ukrainischen Geflüchteten in Schottland droht Obdachlosigkeit
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Tausende ukrainische Flüchtlinge, die seit Kriegsbeginn in Schottland Schutz gefunden haben, könnten bald ohne Unterkunft dastehen. Grund ist das geplante Ende der «Thank You Payments» für britische Gastfamilien – ein Zuschuss, der von ursprünglich 500 Pfund zunächst auf 350 Pfund pro Monat reduziert wurde und nun ganz gestrichen werden soll.

FILIP SINGER / KEYSTONE
epa09827258 Ukrainian refugees arrive by train from Poland at Berlin central station Hauptbahnhof, in Berlin, Germany, 15 March 2022
FILIP SINGER / KEYSTONE

Wie die Scottish Mail on Sunday berichtet, betrifft die Massnahme rund 28.000 Geflüchtete, die im Rahmen des Programms «Homes for Ukraine» aufgenommen wurden. Die Labour-Regierung in London hatte im November bestätigt, dass die Zahlungen auslaufen. Damit wächst die Sorge, dass viele Gastgeber ihre Unterstützung einstellen und Geflüchtete auf der Strasse landen könnten.

Die schottischen Konservativen kritisieren die Entscheidung scharf. Wohnsprecherin Meghan Gallacher nannte sie «kurzsichtig und gefühllos». Auch der schottische Gemeindeverband Cosla warnt vor einer Welle von Obdachlosenanträgen. Man habe bereits begonnen, mit Kommunen über die Folgen des Wegfalls zu sprechen, und werde das Thema im Dezember erneut auf die Agenda setzen.

Die Ukraine-Aufnahmeprogramme laufen schrittweise aus oder werden gekürzt. Die ursprünglich dreijährigen Visa wurden auf achtzehn Monate reduziert, Verlängerungen sind begrenzt. Eine Rückkehr in die Ukraine bleibt für viele keine Option – der Krieg dauert an. Ein Sprecher der britischen Regierung erklärte, man habe frühzeitig über das Ende informiert, um genügend Vorlaufzeit für neue Lösungen zu bieten. Die schottische Regierung fordert indes eine Fortführung der Mittel: «Minister drängen weiterhin auf faire Unterstützung für Menschen, die vor dem Krieg geflüchtet sind», so ein Sprecher.

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