Die Verkaufszahlen von Elektroautos in den USA sind im Oktober deutlich zurückgegangen. Auslöser ist das Auslaufen der bundesweiten Steuervergünstigung von 7500 Dollar, die unter Präsident Donald Trump gestrichen wurde. Besonders betroffen: Ford, wo die E-Auto-Verkäufe im Jahresvergleich um 25 Prozent auf gut 4700 Fahrzeuge sanken. Im Gegensatz dazu legte der Absatz von Verbrennern um 3,4 Prozent auf knapp 153400 Einheiten zu.
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Ford hatte in den vergangenen Jahren Milliarden in die Elektrifizierung seiner Flotte investiert, um gegenüber Marktführer Tesla aufzuholen. Der Rückschlag trifft den US-Autobauer daher besonders hart. Zwar meldete Tesla zuletzt einen weltweiten Auslieferungsrekord, doch legen die Kalifornier keine monatlichen Zahlen für den US-Markt vor.
Betroffen sind auch asiatische Hersteller: Der südkoreanische Autobauer Hyundai verzeichnete beim Modell Ioniq 5 einen Rückgang um 63 Prozent auf rund 1600 Fahrzeuge. Bei der Konzernschwester Kia fiel der Absatz des neuen Modells EV9 um fast zwei Drittel auf nur noch 666 verkaufte Fahrzeuge.