Nach umstrittenem Stahl-Deal im Parlament: Überhöhte Gewinne der Stromnetz-Monopolisten zurück an die Konsumenten!
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Nach umstrittenem Stahl-Deal im Parlament: Überhöhte Gewinne der Stromnetz-Monopolisten zurück an die Konsumenten!

Die Querbeet-Allianz von Linken und Grünen und einigen in der Mitte und rechts hat gesiegt. Der Nationalrat will einzelnen Stahlwerken unter die Arme greifen und ihre Netzgebühren deckeln.

Wir haben an dieser Stelle eine solche Industriepolitik mit dem Stahlhammer im Vorfeld aus einer wettbewerbspolitischen Sicht kritisiert. Umgehend meldete sich einer der Initianten des Vorstosses, SVP-Nationalrat Christian Imark aus Solothurn (Stahl Gerlafingen!).

KEYSTONE/Peter Schneider; KEYSTONE/Christian Beutler
Nach umstrittenem Stahl-Deal im Parlament: Überhöhte Gewinne der Stromnetz-Monopolisten zurück an die Konsumenten!
KEYSTONE/Peter Schneider; KEYSTONE/Christian Beutler

Imark versicherte: Es gehe ihm um eine generelle Senkung der Netzgebühren, die Stahlwerke seien nur das Einfallstor dafür.

Nun hat Imark der Ankündigung Taten folgen lassen. In der Fragestunde wollte er vom Bundesrat wissen, welche Stellschrauben es für die Politik gebe, die verordneten Gewinne von mehreren Hundert Millionen Franken einzuschränken.

Die Netzmonopolisten erzielten 2022 einen Umsatz von 6,6 Milliarden Franken, bei einer Eigenkapitalverzinsung von 620 Millionen, die man, so der Bundesrat, «als den Gewinn betrachten kann».

Doch die Antwort der Regierung, die den Stahldeal bekämpft hat, ist ernüchternd. Eine Senkung dieses Monopolgewinns und damit eine Entlastung der gebeutelten Konsumenten lehnt sie ab.

Imark erhält mit einer Motion («Überhöhte Gewinne auf der Netznutzung zurückverteilen») den Druck aufrecht. Sie verlangt, dass die Netzbetreiber ihre Gewinne auf der Netznutzung über Strompreisrabatte zurückgeben müssen, «wenn bereits hohe Gewinne aus dem Handel erzielt werden».

Das Parlament muss diese Motion annehmen, wenn es nicht dem Verdacht ausgesetzt bleiben will, eine diskriminierende Industriepolitik aus regionalpolitischem Kalkül zu betreiben. Erst dann wird sich weisen, ob es den Politikern ernst ist mit ihren Versprechen. Oder ob sie doch nur an die eigene Wiederwahl in ihren Kantonen denken.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.