Nach USAID-Skandal um globales Propaganda-Kartell: Auch die EU setzte vor der Europawahl auf gekaufte Medien – für 133 Millionen Euro. Ursula von der Leyen verweigert jede Transparenz
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Die Weltwoche

Nach USAID-Skandal um globales Propaganda-Kartell: Auch die EU setzte vor der Europawahl auf gekaufte Medien – für 133 Millionen Euro. Ursula von der Leyen verweigert jede Transparenz

Brüssel habe «im Zusammenhang mit den Europawahlen» im vergangenen Jahr 132,82 Millionen an Medien bezahlt, berichtet die italienische Zeitung Il Fatto Quotidiano. Diese wirbt übrigens im Untertitel damit, keine staatlichen Zuwendungen zu erhalten.

Von ganz vielen anderen Medien kann man das offenbar nicht behaupten. Doch welche Medien in welchem Umfang von dieser zusätzlichen Subvention im Jahr vor den Wahlen profitiert haben, verrät die EU nicht.

Nach USAID-Skandal um globales Propaganda-Kartell: Auch die EU setzte vor der Europawahl auf gekaufte Medien – für 133 Millionen Euro. Ursula von der Leyen verweigert jede Transparenz

Verantwortlich waren die maltesische Präsidentin des Europaparlaments, Roberta Metsola, und EU-Kommissions-Chefin Ursula von der Leyen sowie weitere EU-Gremien. Das Geld floss über die Werbeagentur Havas Media France.

Damit kommt innert weniger Tage eine zweite Megazahlung an Medien durch staatliche Stellen ans Licht. Bürokratie-Ausmister Elon Musk hatte zuvor schon entlarvt, dass via USAID 268 Millionen Dollar pro Jahr an genehme Medien weltweit flossen – ein gigantisches Propagandakartell.

Ähnlich soll es nun also auch in der EU zu- und hergegangen sein. Dabei sticht vor allem auch die Dunkelkammer-Politik der Führungsriege um Ursula von der Leyen hervor. Sie verweigert jede Transparenz. Erinnerungen an die geheim gehaltene und gelöschte Kommunikation beim Pfizer-Impfdeal werden wach.

Wo bleibt der Aufschrei all der Transparenz- und Anti-Korruptions-Organisationen? Wo sind die Volksvertreter, die diesem Treiben ein Ende setzen?

Von den Mainstream-Medien darf man keinen allzu grossen Druck erwarten. Wer weiss, wie viele von ihnen von den EU-Millionen profitiert haben.

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