Nahost-Deal: Terror-Organisation Hamas einigte sich mit Israel auf einen Geisel-Deal und eine Waffenruhe, noch bevor Trump überhaupt das Amt antritt
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Nahost-Deal: Terror-Organisation Hamas einigte sich mit Israel auf einen Geisel-Deal und eine Waffenruhe, noch bevor Trump überhaupt das Amt antritt

Welch Unterschied eine Wahl machen kann!

Über ein Jahr hatte Joe Bidens Team versucht, die Geiseln aus der Hand der Hamas freizubekommen.

Dann kam Donald Trump zurück an die Macht. Nach seiner Wahl im November stiess er an die Adresse der Terroristen eine brutal klare Warnung aus: Entweder ihr lasst bis zu meiner Amtseinsetzung am 20. Januar alle Geiseln frei, «oder die Hölle wird losbrechen».

AP Photo/Majdi Muhammad / AP Photo/Evan Vucci
Nahost-Deal: Terror-Organisation Hamas einigte sich mit Israel auf einen Geisel-Deal und eine Waffenruhe, noch bevor Trump überhaupt das Amt antritt
AP Photo/Majdi Muhammad / AP Photo/Evan Vucci

Damit kam hinter den Kulissen Bewegung auf. Jetzt die Bestätigung: Nach mehr als fünfzehn Monaten blutiger Konfrontation haben sich Israel und Hamas auf eine Waffenruhe im Gazastreifen geeinigt.

33 Geiseln, Frauen, Kinder, Männer über fünfzig Jahre sollen freikommen, in einem ersten Schritt eines mehrstufigen Deals.

Mit der Geiselnahme, die im Zuge des blutigen Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 erfolgte, stürzte der Nahe Osten in ein Flammenmeer. Nun soll ein wichtiger Schritt zu einer möglichen Neuordnung erfolgen.

Schlüsselfigur im Poker ist Steve Witkoff, Trumps Emissär für den Nahen Osten. Ehe Trump offiziell im Amt ist, sprach Witkoff mit Israels Regierung und Vermittlern in Katar, wo die Hamas seit Jahren Gastrecht reklamiert.

Sowohl US-Pràsident Biden als auch Trump beanspruchen den Durchbruch für sich. Doch offenbar handelte es sich um eine «beispiellose Partnerschaft», wie Insider gestern gegenüber der Presse erklärten.

In einer Rede auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago Anfang Jahr sagte Witkoff, Bidens Team sei die «Speerspitze» in den Gesprächen.

Niemand könne allein Urheberschaft beanspruchen. «Wir sind absolut ergebnisorientiert. Bringen wir sie nach Hause», so Witkoff, ein ehemaliger Immobilieninvestor, über die Geiseln.

Fakt ist, seit Trump gewählt wurde, gab es Licht am Ende des Tunnels. Allein das Wissen um seine Rückkehr an die Macht hat Berge versetzt.

Das Drehbuch erinnert an die Geiselaffäre in Teheran. Jimmy Carter hatte vergeblich versucht, die Gefangenen in der US-Botschaft aus den Fängen der Mullahs zu befreien. Als Ronald Reagan 1980 gewählt wurde, änderte sich die Lage. Er stiess unmissverständliche Warnungen an die Adresse der Fanatiker aus. Wenig später kamen die Geiseln frei.

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