Nationalrat winkt Molinas Schnapsidee durch: Das Parlament verabschiedet eine Anti-Trump-Erklärung zur «territorialen Integrität» von Staaten
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Nationalrat winkt Molinas Schnapsidee durch: Das Parlament verabschiedet eine Anti-Trump-Erklärung zur «territorialen Integrität» von Staaten

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Nationalrat winkt Molinas Schnapsidee durch: Das Parlament verabschiedet eine Anti-Trump-Erklärung zur «territorialen Integrität» von Staaten
Nationalrat winkt Molinas Schnapsidee durch: Das Parlament verabschiedet eine Anti-Trump-Erklärung zur «territorialen Integrität» von Staaten
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Zürcher SP-Nationalrat Fabian Molina ist bekannt für seine Medienshows in Form von Auslandsreisen, welche ihm Aufmerksamkeit sichern – aber auch regelmässig Kritik der anderen Parteien eintragen.

Es gehört zu seinem Markenzeichen, im Tonfall der Anklage der Schweiz aussenpolitische Abenteuer vorzuschlagen oder, besser gesagt, unser Land aufs Glatteis zu führen. Und da sich diese Masche gut verkauft, kommt er immer wieder mit moralisch aufgeladenen Forderungen, mit denen er den üblichen linken antifaschistischen Exorzismus herunterbetet.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
SP-Nationalrat Fabian Molina.
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

Problematisch wird es, wenn ihm eine Mehrheit des Nationalrats auf den Leim geht, wie am Montag, als er eine Erklärung zur Achtung der Uno-Charta und der territorialen Integrität der Staaten vortrug. Der US-Präsident wird in diesem Papier mit keinem Wort namentlich erwähnt. Aber Molina geht es eigentlich nur um ihn, weil er Interesse an Grönland zeigte.

Dem Zürcher gehen insbesondere die «expansionistische Rhetorik» sowie «politische und militärische Drohungen» gegen den Strich: «die auf eine Infragestellung der territorialen Integrität anderer Staaten auch in Europa abzielen, namentlich gegenüber dem Königreich Dänemark und dessen autonomem Gebiet Grönland.» Dass Trump seine Aussagen inzwischen längst relativiert hat, kümmert Molina und die Mehrheit des Nationalrates keinen Deut.

Stattdessen wird vom Bundesrat verlangt, dass er in Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Staaten Massnahmen ergreift, um Druck und Zwang, die sich gegen das Funktionieren des Multilateralismus und das Völkerrecht richten, wirksam entgegenzutreten.

Was kommt als Nächstes, Mahnwachen vor der US-Botschaft in Bern?

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.