«Nennt eure Niederlage nicht eine Einigung»: Irans Militär weist Berichte über Friedensverhandlungen mit den USA zurück
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«Nennt eure Niederlage nicht eine Einigung»: Irans Militär weist Berichte über Friedensverhandlungen mit den USA zurück

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«Nennt eure Niederlage nicht eine Einigung»: Irans Militär weist Berichte über Friedensverhandlungen mit den USA zurück
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Irans Militär weist Berichte über Friedensverhandlungen zurück und spricht von einer Selbsttäuschung der Gegenseite. «Hat das Niveau eurer internen Konflikte den Punkt erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt?», sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, Ebrahim Solfaghari, in einer Videobotschaft.

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Ebrahim Solfaghari, Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija.
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Solfaghari griff die Darstellung angeblicher Gespräche frontal an, ohne die USA oder deren Präsidenten direkt zu nennen. Er sprach von einer «selbsternannten globalen Supermacht» und fügte hinzu: «Nennt eure Niederlage nicht eine Einigung.»

Damit widerspricht Teheran direkt den Aussagen aus Washington. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, es gebe Gespräche mit «den richtigen Leuten», und die Gegenseite wolle «unbedingt einen Deal abschliessen». In die Kontakte sind laut Trump Aussenminister Marco Rubio und Vizepräsident J. D. Vance eingebunden.

Nach Medienberichten hat die US-Regierung dem Iran einen fünfzehn Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Konflikts vorgelegt. Der Vorschlag sei über Pakistan übermittelt worden und verlange von Teheran weitreichende Zugeständnisse, schreiben unter anderem Axios und die New York Times. Offizielle Bestätigungen aus dem Iran dazu fehlen.

Die iranische Militärführung betont stattdessen ihre eigene Position. «Ihr werdet weder eure Investitionen in der Region noch die früheren Preise für Energie und Öl wiedersehen, bis ihr versteht, dass Stabilität in der Region durch die starke Hand unserer Streitkräfte garantiert wird. Stabilität kommt durch Stärke», sagte Solfaghari.

Ein Entgegenkommen schliesst Teheran aus. «Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie euch einigen können. Weder jetzt noch jemals», erklärte der Militärsprecher weiter.

Die widersprüchlichen Darstellungen verdeutlichen die festgefahrene Lage. Während Washington öffentlich von diplomatischen Fortschritten und einem gewonnenen Krieg im Nahen Osten spricht, signalisiert Teheran Ablehnung und verweist auf eigene militärische Stärke in der Region. Konkrete Verhandlungen sind damit derzeit nicht erkennbar.

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