Für 2290 Euro bietet die «postmigrantische» Initiative Schwarze Schafe aus Niedersachsen ein Seminar für «kritisches Weisssein» und «Allyship» an. Insgesamt sechs Termine, von denen vier in Hannover und zwei online stattfinden, sollen die Fähigkeit des Teilnehmers zur «rassismuskritischen Praxis im eigenen privaten und beruflichen Umfeld» stärken. Die Veranstalung «qualifiziert zugleich dazu, Critical-Whiteness-Trainings selbst anzuleiten».
Das «Allylab» richte sich dabei an «Personen, die keine Rassismuserfahrungen machen und sich als Person ohne sichtbare Migrationsgeschichte beschreiben». Interessierte können sich darüber hinaus nicht einfach anmelden, sondern müssen sich mit einem Motivationsschreiben und Lebenslauf für das Seminar bewerben.
Auf der eigenen Website preist der eingetragene Verein gleich mehrere Projekte an, die man bereits erfolgreich umgesetzt habe. Darunter die Ausstellung Afrotopia NDS, die «schwarze Lebenswelten» in Niedersachsen sichtbar machen soll, die unabhängige Antidiskriminierungsstelle Amina und Report Niedersachsen, eine Monitoring- und Informationsstelle für «antimuslimischen Rassismus in Niedersachsen».
Alle drei Projekte werden staatlich gefördert. So wird die Ausstellung zu schwarzen Lebenswelten in Niedersachsen vom Bundesprogramm «Demokratie leben», das über das Bundesfamilienministerium läuft und immer wieder in der Kritik steht, weil es den linken NGO-Apparat mit Steuergeldern füttert, den Landespräventionsrat Niedersachsen und das Landesdemokratiezentrum Niedersachsen gefördert. Die vermeintlich unabhängige Antidiskriminierungsstelle Amina wird wiederum direkt von der Landeshauptstadt Hannover und die Monitoring- und Informationsstelle für «antimuslimischen Rassismus» vom Bundesministerium des Innern und der Deutschen Islamkonferenz unterstützt.
Bleibt die Frage: Wer bucht für über 2000 Euro ein Seminar, für das er sich wie für einen Job erst bewerben muss und in dem ihm über einen Zeitraum von mehreren Monaten (inklusive Selbstlernzeit) eingeredet wird, wie furchtbar rassistisch er als weisser Mensch ist? Und das alles, obwohl man diesen Verein bereits mit Steuergeldern querfinanziert.
Der NGO-Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Auch weil sich die CDU bis heute weigert, diesen Sumpf auszutrocknen.