Als Weltwoche-Autor Philipp Gut dieser Tage bei Servus TV in Wien zu Gast war, unterlief ihm bei seiner Brandrede gegen die österreichische Form der Brandmauer ein Freudscher Versprecher: Er nannte Herbert Kickl an einer Stelle versehentlich «Kanzler». Das mag damit zusammenhängen, dass er noch das zuvor geführte Interview mit dem FPÖ-Chef und derzeit beliebtesten Politiker des Landes im Ohr hatte. Darin äussert sich Kickl in gewohnter Klarheit und Schärfe zu den aktuellen Zuständen. Zuerst gehe um das Volk, dann erst um die Kanzlerschaft. Ausserdem skizzierte er seine Idee für einen Frieden in der Ukraine. Seite 24
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Mit seiner «Avatar»-Reihe hat der kanadische Regisseur James Cameron eine eigene Galaxie geschaffen, ein Universum, das Heerscharen von Kinogängern anlockt. Der erste Film spielte 2,9 Milliarden Dollar ein, der zweite 2,3 Milliarden. Nun ist der dritte auf den Leinwänden zu sehen, und erneut zündet Cameron ein Super-Mega-Blendwerk, besessen von den neusten Möglichkeiten der Technik. Mit seinem Stil der ästhetischen Überhöhung erinnert er an eine umstrittene Vorgängerin: Leni Riefenstahl, die sich mit ihren Filmen in den Dienst des Nationalsozialismus stellte. Seite 42
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