«Ich frage mich nur, wie Sie, Herr Lawrow, als Slawe, von Hitler zu Millionen getötet, seine Theorien propagieren können»: Ein offener Brief an den russischen Aussenminister
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«Ich frage mich nur, wie Sie, Herr Lawrow, als Slawe, von Hitler zu Millionen getötet, seine Theorien propagieren können»: Ein offener Brief an den russischen Aussenminister

Sehr geehrter Herr Minister Lawrow,

Mit Interesse lese ich beim Cappuccino Ihre Information, dass Adolf Hitler jüdisches Blut hatte.

Wie hatte ich nur annehmen können, er wäre der Sohn Alois Schicklgrubers und Klara Pölzls gewesen, die keine jüdischen Vorfahren hatten? Ein grober Fehler.

Ich hätte auf Ihren verstorbenen Kollegen Joseph Goebbels hören sollen, der den Unterschied von arischem und jüdischem Blut aufzeigte, um die gute von der schlechten Rasse zu trennen.

SERGEY GUNEEV / KEYSTONE
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SERGEY GUNEEV / KEYSTONE

Auch verzeihe ich mir nicht, dass ich nicht an Ihre Vorgänger Wjatscheslaw Molotow und Joachim von Ribbentrop dachte, die 1939 die Freundschaft zwischen Ihrem und Hitlers Reich besiegelten, nachdem Ihr grosser Führer Josef Stalin Maxim Litwinow, Leo Trotzki und Tausende andere Menschen jüdischen Blutes, Schriftsteller, Ärzte, Künstler, Parteikader und Offiziere, zum Schweigen gebracht hatte.

Lebensrecht haben einzig Menschen arischen Blutes.

Ich frage mich nur, wie Sie als Slawe, von Hitler zu Millionen getötet, seine Theorien propagieren können.

Gerne erwarte ich Ihre Antwort und grüsse Sie mit freundlichem Schalom!

Alexander Günsberg, Schriftsteller jüdischen Blutes

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