Karl Lauterbach räumt ein, dass der Fremdschutz durch die Covid-19-Impfstoffe weitgehend entfiel
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Karl Lauterbach räumt ein, dass der Fremdschutz durch die Covid-19-Impfstoffe weitgehend entfiel

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Karl Lauterbach räumt ein, dass der Fremdschutz durch die Covid-19-Impfstoffe weitgehend entfiel
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Karl Lauterbach hat in der Corona-Enquete-Kommission eingeräumt, dass der Fremdschutz durch die Covid-19-Impfstoffe spätestens mit der Omikron-Variante weitgehend entfiel. «Beim Wildtyp war am Anfang noch ein Fremdschutz, der war bei der Deltavariante schon etwas abgeschwächt, bei Omikron war er weitestgehend weg», sagte der frühere Gesundheitsminister am Donnerstag in Berlin.

Sören Stache/DPA/Keystone
Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach
Sören Stache/DPA/Keystone

Wie Apollo News berichtet, trafen in der öffentlichen Anhörung des Bundestags dabei gegensätzliche Positionen frontal aufeinander. Lauterbach verteidigte die Impfstoffe und erklärte: «Es gibt überhaupt keinen Impfstoff, den wir jemals auf den Markt gebracht haben, der so intensiv untersucht worden ist.» Zudem gebe es «keinerlei Hinweise» auf zusätzliche Krebsfälle oder negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Weltweit hätten die Impfungen Millionen Leben gerettet.

Dem widersprach der frühere Pfizer-Toxikologe Helmut Sterz, der als Experte geladen war. «Die Sicherheit dieser Vakzine wurde vorgetäuscht», sagte er. Die beschleunigte Zulassung sei einem «Menschenversuch» gleichgekommen. Wichtige Prüfungen seien nicht oder nur unzureichend erfolgt, etwa zu Langzeitrisiken oder zur Fortpflanzung. Sterz sprach von möglichen hohen Zahlen nicht erfasster Nebenwirkungen.

Die Anhörung entwickelte sich zeitweise zu einem offenen Schlagabtausch. Unterschiedliche Bewertungen der Daten standen sich unversöhnlich gegenüber. Während Lauterbach auf internationale Studien und Meldesysteme verwies, sieht Sterz eine hohe Dunkelziffer bei Nebenwirkungen.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht trat im Februar 2022 in Kraft, als Omikron bereits dominierte. Der von Lauterbach bestätigte Wegfall des Fremdschutzes stellt die damalige Begründung infrage, die massgeblich auf dem Schutz Dritter beruhte.

Auch andere Stimmen meldeten sich kritisch. Der AfD-Abgeordnete Kay-Uwe Ziegler warf Lauterbach vor: «Dass die Leute so impfskeptisch sind, haben Sie sich selbst und Ihrer Kommunikation zuzuschreiben.» Zugleich räumte Lauterbach Fehler ein: «Wir haben bei den Kindern zu drastisch reagiert.»

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