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Die Operation Libero muss ihr Präsidium neu besetzen. Die bisherigen Co-Präsidenten Sanija Ameti und Stefan Manser-Egli treten zurück, wie sie der Republik sagten. «Diese ehrenamtliche Arbeit ist enorm kräftezehrend. Es braucht neue Kräfte», erklärte Ameti.
Manser-Egli verwies auf veränderte Prioritäten: «Während meiner Präsidentschaft bin ich zweimal Vater geworden, zudem lebe ich momentan für einen Forschungsaufenthalt in Amsterdam.» Ameti will sich künftig auf Dissertation und juristische Karriere konzentrieren. Anfang 2026 steht sie im Zusammenhang mit der Jesusbild-Kontroverse selbst vor Gericht.
Beide bleiben im Vorstand. Die Bewegung verfüge über «die höchsten Spendeneinnahmen seit fünf Jahren», heisst es in der Mitteilung. Die Zeichen stünden auf Aufbruch, so Ameti.