Oscars: «Anora» räumt ab, kein Wort zu Trump, Anti-Israel-Film ausgezeichnet, Überraschung bei der besten Schauspielerin
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Oscars: «Anora» räumt ab, kein Wort zu Trump, Anti-Israel-Film ausgezeichnet, Überraschung bei der besten Schauspielerin

Edward Berger hatte den richtigen Riecher. Der Weltwoche sagte der österreichisch-schweizerische Regisseur vor Wochenfrist, dass «Anora» den Oscar für den besten Film gewinnen würde. Berger hatte recht. Sein eigener Film «Conclave», der ebenfalls nominiert war, erhielt immerhin eine Auszeichnung für das beste adaptierte Drehbuch.

JORDAN STRAUSS / KEYSTONE
Mikey Madison, winner of the award for best performance by an actress in a leading role for "Anora," poses in the press room at the Oscars on Sunday, March 2, 2025, at the Dolby Theatre in Los Angeles
JORDAN STRAUSS / KEYSTONE

«Anora», der Stripperinnenfilm von Sean Baker, war denn auch der grosse Abräumer der 97. Oscarverleihungen von vergangener Nacht. Baker selber erhielt sage und schreibe vier Oscars (bester Film, beste Regie, bestes Originaldrehbuch, bester Schnitt). Zudem ging die Trophäe für die beste Schauspielerin an «Anora»-Hauptdarstellerin Mikey Madison und nicht, wie erwartet, an Demi Moore («The Substance»).

Die wichtigsten weiteren Auszeichnungen: Der beste Hauptdarsteller heisst Adrien Brody («The Brutalist»), es ist nach «The Pianist» (2002 von Roman Polanski) bereits sein zweiter Oscar. Beste Nebendarsteller: «Kevin»-Bruder Kieran Culkin («A Real Pain») und Zoe Saldana («Emilia Pérez»). Der Oscar für den besten internationalen Film ging an «I’m Still Here» des brasilianischen Regiemeisters Walter Salles, der schon mit dem von Arthur Cohn produzierten Film «Central Station» (1998) nominiert war.

Eine Entscheidung war an diesem Abend politisch: Der Anti-Israel-Film «No Other Land» erhielt die Auszeichnung für den besten Dokumentarfilm. Die palästinensisch-norwegische Produktion hatte wegen ihres pro-palästinensischen Inhalts vor einem Jahr an der Berlinale für rote Köpfe gesorgt.

Late-Night-Legende Conan O’Brien führte spritzig durch die Nacht in Hollywood. Der Überraschungsgast des Abends hiess Mick Jagger. Das Rolling-Stones-Urgestein präsentierte den Oscar für den besten Song. Es gewann «El Mal» («Emilia Pérez»).

Der in der Kategorie «Bestes Drehbuch» nominierte Film «September 5» des Schweizers Tim Fehlbaum ging leer aus. Der Name Trump fiel an diesem Abend kein einziges Mal.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.