Papierkram für Klimafonds: EU-Bürokratie bremst Firmen aus, die Fördergelder in Anspruch nehmen
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Papierkram für Klimafonds: EU-Bürokratie bremst Firmen aus, die Fördergelder in Anspruch nehmen

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Papierkram für Klimafonds: EU-Bürokratie bremst Firmen aus, die Fördergelder in Anspruch nehmen
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Der Innovationsfonds der EU zur Förderung klimafreundlicher Technologien zahlt nur einen Bruchteil der zugesagten Milliarden aus. Laut internen Kommissionszahlen wurden von 7,1 Milliarden Euro seit 2021 lediglich 4,7 Prozent an Unternehmen überwiesen. Grund sei ein extrem aufwendiges Antragsverfahren: Firmen investieren im Schnitt 85.000 Euro und teils bis zu 3000 Arbeitsstunden in die Antragstellung. 77 Prozent müssen laut einer internen Präsentation Berater beauftragen.

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
Ein Gelaendewagen neben dem Symbol eines Elektroautos bei einer Ladestation, fotografiert am Freitag, 25
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Weniger als 20 Prozent der Anträge sind erfolgreich; nur 6 Prozent der bewilligten Projekte laufen bereits, rund ein Fünftel ist verzögert. Wirtschaftsvertreter sprechen von einer «sehr geringen Erfolgsquote» bei gleichzeitig «massiver Dokumentationspflicht». Besonders kleinere Unternehmen könnten die hohen Kosten kaum tragen.

Der Fonds gilt als zentrales Instrument der EU, um gegenüber den USA im Bereich grüner Technologien konkurrenzfähig zu bleiben. Doch ein Grossteil der Mittel liegt ungenutzt, weil komplexe Meilensteine Auszahlungen blockieren. Ein EU-Beamter verteidigte das Verfahren als «angemessen zur Grösse der Unterstützung», räumte aber längere Vorlaufzeiten ein.

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