US-Präsident Donald Trump hat die staatliche Finanzierung der öffentlichen Rundfunksender NPR und PBS eingestellt. Laut einer Mitteilung des Weissen Hauses sollen damit keine Steuergelder mehr für «parteiische Medien» verwendet werden. Die Massnahme betrifft insbesondere die über die Corporation for Public Broadcasting (CPB) verteilten Mittel.
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Für das laufende Steuerjahr hatte der US-Kongress der CPB rund 535 Millionen US-Dollar bewilligt. NPR erhält nach eigenen Angaben etwa 1 Prozent seiner Finanzierung direkt vom Staat, die angeschlossenen Mitgliedssender durchschnittlich 8 bis 10 Prozent über die CPB. PBS bezieht rund 15 Prozent seiner Mittel aus dieser Quelle.
Das Kommunikationsteam des Präsidenten begründete den Schritt mit dem Vorwurf, NPR und PBS verbreiteten «radikale, woke Propaganda». Die Organisation Reporter ohne Grenzen kritisierte die US-Regierung in ihrem aktuellen Bericht als offen pressefeindlich.