Das US-Verteidigungsministerium hat seine Einschätzung zu den Auswirkungen der jüngsten Luftangriffe auf iranische Atomanlagen aktualisiert und dabei den Aussagen von Präsident Donald Trump widersprochen. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, die Operationen hätte das iranische Atomprogramm «um ein bis zwei Jahre» zurückgeworfen. Die Grundlage dieser Einschätzung seien interne Geheimdienstauswertungen, die «eher auf knapp zwei Jahre hindeuten». Konkrete Beweise präsentierte Parnell nicht.
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Damit widerspricht das Pentagon Trumps Behauptungen, wonach die iranischen Nuklearanlagen «ausgelöscht» worden seien. Nach den Angriffen auf die Standorte Natans, Fordo und Isfahan hatte Trump erklärt, der Iran müsse sein Atomprogramm «komplett neu aufbauen» und werde «für Jahrzehnte kein Uran mehr anreichern». Augenzeugen hätten, so Trump, gesehen, dass «alles zerstört» worden sei.