Polit-Mobbing im Staatsauftrag: Jetzt wollen gedopte Demokratiegegner auch in der Schweiz «gegen rechts» und gegen Alice Weidel demonstrieren. Warum demonstriert eigentlich niemand gegen links?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Polit-Mobbing im Staatsauftrag: Jetzt wollen gedopte Demokratiegegner auch in der Schweiz «gegen rechts» und gegen Alice Weidel demonstrieren. Warum demonstriert eigentlich niemand gegen links?

Sogenannte Aktivisten haben angekündigt, nun auch in der Schweiz «gegen rechts» zu demonstrieren. Im Visier: Die deutsche AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel, die einen Wohnsitz im Kanton Schwyz hat.

In Deutschland ist das Demonstrieren «gegen rechts» ein Volkssport geworden – allerdings ein gedopter. Die Regierung hat linke Gruppierungen finanziell unterstützt, um gegen die demokratische, legale und legitime Opposition vorzugehen. Das gab es zuletzt in der sozialistischen DDR.

Polit-Mobbing im Staatsauftrag: Jetzt wollen gedopte Demokratiegegner auch in der Schweiz «gegen rechts» und gegen Alice Weidel demonstrieren. Warum demonstriert eigentlich niemand gegen links?

Es handelt sich dabei um eine Art politisches Mobbing im Staatsauftrag. Natürlich ist auch das friedliche Demonstrieren ein Recht. Aber es gibt kein Recht, mit Steuergeldern den demokratischen Wahlkampf zu verzerren.

Auch stellt sich die Frage, warum eigentlich niemand gegen links demonstriert. Die deutsche Wirtschaft ist nicht am Boden, weil eine rechte Regierung ein liberales Wirtschaftsprogramm umgesetzt hätte. Sie ist am Boden, weil eine linke Regierung ein linkes Programm umsetzt.

Die freie öffentliche Debatte – J. D. Vance hat es trefflich getroffen – ist nicht beschnitten, weil eine rechte Regierung die Meinungsäusserungs-Freiheit hochhält. Sie ist beschnitten, weil eine linke Regierung ein illiberales Gesellschaftsmodell umsetzt.

Die deutsche Energieversorgung ist nicht deshalb gefährdet, weil eine rechte Regierung den Markt und die Gesetze der Physik spielen lässt. Sie ist deshalb am Boden, weil eine linke Regierung eine ideologische Klimapolitik durchdrückt.

Es gäbe also genug und noch viel mehr Gründe, gegen links zu demonstrieren. Doch offensichtlich sind die Rechten fairer als die Linken. Sie setzen, trotz allem, auf eine sportlich-faire demokratische Ausmarchung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.