Porsche kämpft um seine Zukunft. Aber es gibt Hoffnung, denn der Sportwagenbauer hat diese Schlacht schon einmal gewonnen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Porsche kämpft um seine Zukunft. Aber es gibt Hoffnung, denn der Sportwagenbauer hat diese Schlacht schon einmal gewonnen

Es ist der Fall einer Ikone: Porsche kommt in seinem Autogeschäft im zweiten Quartal nur noch auf 154 Millionen Euro Gewinn. Das ist ein Rückgang von knapp 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig gewinnt im VW-Konzern die einst belächelte Marke Skoda und zeigt, dass es in der deutschen Autoindustrie auch Gewinner geben kann. VW ist mit Abstand Marktführer in Europa.

MARIJAN MURAT / KEYSTONE
ARCHIV - 06
MARIJAN MURAT / KEYSTONE

Hinter dem Drama bei Porsche stecken zwei spezielle Probleme: eines hat mit Struktur zu tun, das andere mit Führung.

Das erste sieht so aus: Porsche steckt zwischen zwei Märkten fest. Beim Verbrennerbau ist die Marke unantastbar. Dieser Markt schrumpft jedoch wie ein Luftballon im Eisfach. Und im E-Auto-Bereich hat Porsche nicht die PS auf die Strasse bekommen.

Was einen Porsche auszeichnet, sind Sound, Performance, Emotion, Fahrverhalten. Das alles hängt eng am Verbrenner. Da reicht es nicht, einen «elektrischen Porsche» zu bauen. Das Porsche-Gen kämpft in der Elektro-Ära, in der Software, KI und Entertainment die Killerapplikationen sind, ums Überleben. Inzwischen geht der eine Markt im anderen auf, und Porsche ist nicht bereit dafür.

Das wiederum hängt mit dem anderen Problem zusammen: Porsche-Chef Oliver Blume ist in Personalunion auch VW-Chef. Der beste Mann im Laden hat vor drei Jahren die Gesamtverantwortung übernommen und damit der Sportwagen-Ikone keinen Gefallen getan. Blume fällt jetzt nichts anderes ein, als die Produktion bei Porsche runterzufahren. Dabei braucht es jemanden, der Porsche neu erfindet. So wie 2002, als der Sportwagenbauer schon einmal in der Krise steckte. Damals verliess Porsche sein Segment und baute mit dem Cayenne den erfolgreichsten SUV im Konzern.

In Wolfsburg sollte also ein Stellenangebot ausgehängt werden. Gesucht wird der neue Kopf einer Ikone.

]

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.