Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht. Unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Donnerstag, dem 21. August 2025. Heute besonders gut gelaunt, denn ich habe eine Ankündigung zu machen ab diesem Donnerstag, dem 21. August gibt es die Weltwoche, la Weltwoche, auch auf Französisch. Unsere Westschweizer Website geht ab heute an den Start. Auf vielfachen Wunsch aus der Romandie haben wir also eine französische Weltwoche installiert. Mit unserem Journalismus, die grösste Meinungsvielfalt pro Quadratzentimeter. Bildschirmfläche, kein Dogmatismus, keine Einheits... sondern eben Vielfalt. Vielfalt ist besser als Einfalt. Und wir verstehen uns als einen Beitrag zur Diskussion. Das ist die Demokratie der Schweiz, dass man miteinander redet. Und die Weltwoche ist ja bekannt dafür, auch provokative Standpunkte einzunehmen. Das stimmt, denn wir streben an Diskussionen, Debatten. in Gang zu bringen. Auseinandersetzung, Streitkultur, das ist wichtig in der Demokratie. Man muss ringen, man muss um Argumente kämpfen und das bessere Argument möge gewinnen. Und Sie werden sehen, auch unsere französischen Freunde, der Pluralismus, Le Pluralisme, das ist ein ganz grosses Motto in der Weltwoche. Aber eben immer auch Gegensteuer zu geben, die andere Sicht unabhängig. kritisch gut gelaunt. Ja, und in letzter Zeit bin ich öfters auch gefordert gewesen als Pflichtverteidiger der Verfehmten und Verdammten. Wenn irgendwo jemand am Pranger steht, auch zu Unrecht angegriffen wird, dann ist die Weltwoche zur Stelle. Das ist unsere rechtsstaatliche Kultur der Pflichtverteidiger. Den braucht es. Und es braucht manchmal auch den Pflichtverteidiger der Verfehmten. Die Weltwoche ist keine Zeitung für Leute, die nur ihre Meinung bestätigt haben wollen. Seit über 90 Jahren huldigt unser Blatt dieser Pluralität unterschiedlicher Sichtweisen. Es geht nicht ums Rechthaben. Es geht nicht darum, am Schluss als Sieger einer Diskussion vom Platz zu gehen. Sie werden allerdings feststellen, dass das sehr häufig der Fall ist, dass hier Dinge präsentiert werden. die sich dann am Schluss auch als alternativlos richtig herausgestellt haben. Aber das ist gar nicht der entscheidende Punkt, sondern es geht darum, wirklich Diskussionen in Gang zu bringen. Nach meiner Auffassung haben wir auch in der Schweiz ein viel zu enges Meinungsspektrum. Das ist in anderen Ländern Europas noch ausgeprägter der Fall, aber eben während den Anfängen die Weltwoche, die Sufflöre des intelligenten Tischgesprächs. Ich freue mich sehr. dass jetzt auch die französischsprachige Schweiz hier die Gelegenheit hat, die Weltwoche aus allererster Hand kennenzulernen. Und auch dieser Podcast Weltwoche Daily wird ab sofort immer auch in französischer Übersetzung erscheinen. Wichtig allerdings, das ist KI generiert, also meine Stimme dann auf Französisch mit künstlicher Intelligenz, natürlich zusätzlich zur köppelschen natürlichen. hoffentlich Intelligenz. Und da kann es vielleicht den einen oder anderen Spezialfall in der Übersetzung geben. Wir arbeiten daran und bitten um Verständnis. Aber wir freuen uns und bitte schreiben Sie uns auch mit Themenanregungen, auch Kritik. Kritik ist wichtig. Kritik macht uns stärker und erfolgreicher. Wir verdanken unserem Publikum, das eben auch ein waches und kritisches Publikum ist, sehr, sehr viel. Also, ich freue mich. Die Romandie-Weltwoche, la Weltwoche, ist am Start. Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen. Jetzt aber die Vorstellung unserer gedruckten Zeitung, die heute neu erscheint. Wir haben gedacht, wir haben in letzter Zeit ziemlich viele Reizfiguren auf dem Titelblatt gehabt. Jetzt mal auf der Kuvertüre mit einem Sympathieträger, mit einer Sympathieträgerin, wo einem die Herzen gleich zufliegen werden. Ursula von der Leyen, ja, Achtung, Ironie, Ursula von der Leyen, soll diese Frau die Schweiz regieren? Das ist eine Frage, die wir uns ernsthaft zu stellen haben, meine Damen und Herren. Denn wenn die Schweiz diesen EU-Unterwerfungsvertrag von über 1'800 Seiten, wer unterschreibt einen Vertrag auf über 1'800 Seiten? Noch nicht einmal eingerechnet all die Vorschriften und Resolutionen, die daranhängen in der Europäischen Union. Ein bürokratisches Monstrum, das der Schweiz, vor allem auch der Schweizer Wirtschaft und auch der glorreichen schweizerischen Uhrenindustrie, früher oder später, die Atemluft abschnüren wird. Ja, wer möchte sich denn da drauf einlassen? Meine Damen und Herren, geben Sie sich da keinerlei Illusionen hin. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird faktisch zur Regierungschefin in der Schweiz, wenn wir auf diesem verhängnisvollen Weg weitergehen. Das ist das Argument unseres Autors Philipp Gut, das er vorträgt. Und einen ganz, ganz wichtigen Punkt hier trifft, das ist, man sich vielleicht in der Diskussion um diesen EU-Unterwerfungsvertrag, wie ich ihn nenne, diesen EU-Anbindungs- diesen Kolonialvertrag, das ist man sich noch gar nicht so richtig darüber klar geworden. Deshalb wird es hier vertieft. Leutschenbachs, Faulenzer, ewige Sommerferien bei Arena, Club und Rundschau. Marcel Odermatt, wir haben darüber hinaus eine Recherche, die aufzeigt, dass die Bundeswehrsoldaten im Alpenreduit schon ziemlich intensiv unterwegs sind. Was hat es damit auf sich? Was suchen eigentlich deutsche Armeeangehörige in der Schweiz? und ins gleiche Kapitel. ein Primär, den die Weltwoche aufgedeckt hat, nämlich dass das Militärgesetz Artikel 66 auf Initiative unseres neuen Wehrministers Martin Pfister dahingehend verändert werden soll, dass in Zukunft auch schweizerische Soldaten im Ausland bewaffnete Einsätze machen können gemäss EU-Mandat. Das ist also der nächste Sargnagel. gegen die Neutralität, die Neutralität, die umfassende, die immerwährende und die bewaffnete Neutralität, die so wichtig ist für unsere Schweiz, wie übrigens auch der Föderalismus, die Unabhängigkeit der Kantone. Seien Sie deshalb auch versichert in der französischen Schweiz, in der Romandie, dass wir mit unserer Weltwoche keinerlei imperialistische Absichten verfolgen. Es geht gar nicht darum, die Leute zu... Belehren, nein, ganz im Gegenteil, der Föderalismus, eben die Unterschiedlichkeit der Kantone, das ist ganz etwas Wichtiges. Ende auf dem Schlachtfeld. Trumps Diplomatie scheitert, Putin siegt, die EU irrt und Zelensky ist kein Held. Das ist die Essenz eines Gesprächs, das ich geführt habe mit dem eminenten Geopolitikforscher Und US-Professor John Mearsheimer, der tätig ist an der University of Chicago, einer der ganz grossen und jetzt auch prominenten Stimmen in der internationalen Diskussion über den Ukraine-Krieg. Ich habe ihn ausgefragt über den Gipfel in Alaska, in Washington, über die mutmasslichen Entwicklungen, die auf uns zukommen werden. Ich bin ja Optimist, ich begrüsse die Friedensinitiativen, die Gespräche, die Rückkehr der Diplomatie des amerikanischen... Präsidenten Trump, aber sie haben hier eine Stimme, die weniger euphorisch ist, die kritischer ist und die sehr fundiert ihren Case, ihr Argument da vorträgt. Ende auf dem Schlachtfeld, eine düstere Lagebeurteilung zum Fortgang des Geschehens, des fürchterlichen Geschehens in der Ukraine. Michel Banert, unser hochgeschätzter Autor mit einer Würdigung Griechenlands, grandiose Auferstehung. Die Griechen sind die Vorbilder der europäischen, ja der westlichen Zivilisation, könnte man sagen. Nicht nur historisch, sondern auch durch das, was sie seit der Finanzkrise hingelegt haben. Die Griechen waren ja damals synonym, auch für eine etwas nonchalante Lebenshaltung, zum Teil auf Kosten der anderen. Aber das Griechenland hat sich nun also ganz massiv gemausert, natürlich auch unter Druck der wirtschaftlichen Situation. Griechenlands grandiose Auferstehung, eine Liebeserklärung an Griechenland durch unseren hochgeschätzten Autor Michael Bahner. Viele, viele andere Themen mehr, Kulturgesellschaft in der Weltwoche, jetzt auch auf Französisch erhältlich. Die aktuellen Themen, die wichtigen Nachrichten des Tages, nach wie vor im Zentrum der Schlagzeilen. die Bestrebungen, die streberhaften Bestrebungen. in Bundesbern jetzt diesen Gipfel, diesen möglichen Putin-Selensky-Gipfel in Genf auszutragen. Der französische Präsident Macron hat das auch ins Spiel gebracht. Es gibt allerdings auch vermutlich valablere Austragungsorte, wie zum Beispiel Budapest. Darüber haben deutsche Medien berichtet. Aber ich muss hier ganz klar sagen, als Befürworter der Neutralität, ich bin unter den Journalisten wohl der... entschiedenste Verfechter der schweizerischen Neutralität. Wir müssen zurück zu dieser Neutralität. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Und als Neutralitätsverfechter, der in seinem Büro sogar die Neutralitätswaffe, die Unabhängigkeitswaffe schlechthin hat, nämlich die schweizerische Hellebarde, über die Hellebarde übrigens haben wir eine wunderbare Kulturgeschichte, hochinteressant, eine Waffe der Demokratie, eine Waffe der Demokratisierung, dank der Hellebarde. ist es den Ureitgenossen gelungen, die viel teureren und langfristiger ausgebildeten Ritterheere zu besiegen. Also die Hellebarde war sozusagen ein Durchbruch der Demokratie, auch auf dem Schlachtfeld, mit dem Resultat, dass die Schweiz damit eben mit dieser Waffe, mit dieser Innovation, mit diesem Büchsenöffner, könnte man sagen, aus der frühen Neuzeit, ihre Unabhängigkeit und danach ihre Neutralität verteidigen konnte. Also ich bin ein absoluter Verfechter. dieser Neutralität und ich sage gleichzeitig, die Schweiz hat es nicht verdient, diesen Putin-Selensky-Gipfel auszutragen in Genf. Das wäre nicht in Ordnung, denn die Schweiz, der Bundesrat, hat die Neutralität preisgegeben im Zuge des Ukraine-Kriegs. Man hat sich da unter Druck setzen lassen von den Amerikanern und auch von der Europäischen Union. Man hat Wirtschaftssanktionen ergriffen gegen Russland versucht mit peinlichen Kehrtwendungen unserer Aussenministerin Gassis, sich hier anzubieten, dass die Schweiz wieder den internationalen Glamour einer Friedenskonferenz ernten könnte. Ich sage, das ist unverdient aufgrund der unglaubwürdigen Politik unseres Bundesrates, insbesondere der unglaubwürdigen Ukraine-Politik unseres Aussenministers. Die Russen haben von Anfang an gesagt, Die Schweiz ist kein neutrales Land mehr für sie. Aussenminister Lavrov hat die Schweiz sogar einmal als offen feindseliges Land bezeichnet. Man hat das hierzulande nicht zur Kenntnis nehmen wollen und jetzt versucht man das wegzuwischen. Und man nimmt auch die eigene Politik nicht ernst. Denn die Schweiz hat es ja begrüsst, dass da der russische Präsident Putin vom internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt wurde. Man müsste ihn also verhaften, wenn er schweizerischen Boden beträte. Früher haben wir Politiker durchblicken lassen, selbstverständlich müsste man das tun. Aber jetzt auch hier wieder windig unser Aussendepartement. Nein, nein, für diesen grossen Anlass würden wir das internationale Recht hier aus der Kraft setzen. Sie sehen also, das schertelt an allen Ecken und Enden. Zum einen betonen gerade die Aussenpolitiker, gerade unsere Aussenministerin Jatio Gassis, wie wichtig das internationale Recht ist, um es dann bei der erstbesten Gelegenheit, Gelegenheit, eben um sich streberhaft für so einen Supergipfel anzubieten, um es dort dann wieder aus der Kraft zu setzen. Nein, wir sehen, dass unsere Aussenpolitik in der Schweiz im Moment ausser Rand und Band ist und deshalb ist das unglaubwürdig und auch diese Spitzkehren und jetzt Anschmiegungen und Anpassungen und Slalomläufe der Aussenpolitik, das wird nicht funktionieren. Sanja Ameti ist zurück, die Jesus-Schützin und die Mutter Maria die in ihrem Keller losgeballert hat auf Abbilder der Allerheiligsten der christlichen Kultur. Sie hat sich etwas abgemeldet, aber jetzt ist sie in den sozialen Medien wieder voll dabei. Und das ist natürlich ein Gottesgeschenk für alle Kritiker des EU-Unterwerfungsvertrags. Denn Sanja Ameti ist eine bis vor kurzem sehr eloquente und auch omnipräsente und von den Medien hochgejubelte Vertreterin. der EU-Unterwerfung, des EU-Beitritts der Schweiz. Sie hat sich immer über die Kreise lustig gemacht, die unsere Neutralität und Unabhängigkeit verteidigt haben. Dann ist sie abgetaucht aufgrund des Shitstorms, in den sie sich selber hineingeschossen hat. Aber sie kann es nicht lassen. Sie ist jetzt auf den sozialen Medien wieder politisch aktiv. Das ist das Beste, was den Gegnern dieses Rahmenvertrags, dieses Unterwerfungsvertrags ... passieren konnte. Also je mehr sich Frau Ameti für diesen Vertrag einsetzt, desto sicherer wird es sein, dass er nicht durchkommt. Dann haben wir das interessante Thema, das muss man vielleicht einmal an dieser Stelle anbringen, dass die beiden NZZ-Journalisten Andreas Rüsch und Georg Hässler nun also seit drei Jahren den grössten Schrott immer wieder geschrieben haben über diesen Ukraine-Krieg. Was haben wir da? nicht alles lesen müssen. Zum Beispiel, dass Russland militärisch besiegt sei bereits im Jahr 2023. Wir haben gehört in der NZZ, dass nach Beginn dieser Kurskampagne, Die Offensive von Selenskyj, der Ukrainer, das sei nun ein möglicher Wendepunkt des Krieges. Man hat das hochgejubelt mit Fanfarenstössen und ich würde darüber ja nicht sprechen, wenn die NZZ nicht einen grossen Einfluss hätte in weiten Teilen unserer Bundesverwaltung. Und diese falsche geopolitische Sicht, die da widerspruchslos verbreitet wurde, auch mit der Aura moralischer Überlegenheit und Überheblichkeit ausgestattet, wurde dieses Narrativ, hat natürlich vor allem verfangen auf der Ebene unserer Staatsangestellten. Mit dem Resultat, dass eben der Bundesrat, um den Medien zu gefallen, vor allem auch den Einflussreichenden aus Zürich, den freisinnigen Medien, um eben da sich anzudienen, hat man dann letztlich in diesem gesellschaftlichen Klima die Neutralität suspendiert. Eine grosse Gefahr, denn wenn die Schweiz in einer Kriegssituation, die wir immer noch haben, die Neutralität. ausser Kraft setzt, zumindest teilweise ausser Kraft setzt, dann erhöht sie das Risiko, dass die Schweiz im Falle einer Eskalation dieses Krieges zum Ziel werden könnte. Das ist nämlich die Pointe der Neutralität, meine Damen und Herren, dass man dadurch die Wahrscheinlichkeit verringert, angegriffen zu werden, weil das neutrale Land kein Feind ist für niemanden. Ist das eine absolute Lebensversicherung, die Neutralität? Nein, natürlich nicht. Wir haben immer wieder geschichtliche Beispiele. bei denen neutrale Länder auch überfallen und überrannt wurden. Dafür braucht es eine starke Armee, aber eben eine eigene Armee. Und auch da sind die Herren Rüsch und Hässler natürlich auf dem falschen Kurs unterwegs, auf dem falschen Pferd hochgesattelt, nämlich indem sie dafür plädieren, dass die Schweiz immer enger mit der NATO zusammenarbeiten soll. Das war das Dümmste, was wir machen könnten, dass wir die NATO uns ins Land holen und uns noch mehr zur Kriegspartei machen. verstricken in diese internationalen Konflikte. Nein, die Welt ist jetzt in einer spannungsreichen Phase. Ich begrüsse die Unternehmungen des amerikanischen Präsidenten mit seiner Ganzkörper-Diplomatie, mit seinem Volleinsatz, mit seinem Full-Court-Pressing, wie die Amerikaner, die Basketballfreunde sagen würden, mit seinem Full-Court-Pressing der Diplomatie. Hier die verschiedenen... Mächte und auch Grossmächte an einen Tisch zu bringen, aber dort hat die Schweiz nichts zu suchen. Wir haben neutral zu sein, mit allen gut auskommen und ich möchte noch ein letztes Argument für die Neutralität bringen. Wenn alle Länder so neutral wären wie die Schweiz, gäbe es keine Kriege mehr. Und wenn alle Länder so wären wie die Weltwoche, mit dieser Meinungsvielfalt und mit dieser Neutralität, dann hätten wir auch eine viel, viel friedlichere Welt. Beunruhigend, eine schlechte Nachricht ist, das lesen wir fast täglich in den dass das Rauschgift zurück ist in Schweizer Städten, in Zürich, aber auch in anderen Städten, zum Beispiel im Kanton Aargau, aber sicherlich auch im Kanton Bern, stellen wir fest, dass auch harte Drogen, unter anderem Crack usw., tatsächlich auf dem Vormarsch sind. Ähnlich wie wir das erlebt haben, noch viel schlimmer in den 90er Jahren in Zürich. Eine Folge, letztlich, man muss das in dieser Deutlichkeit zum Ausdruck bringen, natürlich auch eine Folge dieser laissez-faire. Pseudotoleranz linksgrüner Regierungen in unseren Städten. Leider sind mit Ausnahme von Lugano alle grösseren Schweizer Städte linksgrün und dunkelrot regiert, mit den entsprechenden Konsequenzen. Und ich beobachte das mit grosser Sorge, wie sich die Drogen jetzt zurückmelden, wie sie da zurückkriechen gewissermaßen und sich hineinfressen ins Gewebe unserer Gesellschaft ist eine gefährliche Sache. Dann haben wir uns intensiv beschäftigt, vor allem in der Deutschschweiz, mit dem Thema der nachlassenden Deutschkenntnisse. Das ist in der französischsprachigen Schweiz weniger das grosse Thema, aber für uns ist es ein Thema, dass in den Schulen die deutsche Hochsprache nicht mehr gelernt und nicht mehr verstanden wird. Es ist hochinteressant, wie die Medien sich darum herumdrücken, den wesentlichen Faktor, den... grossen, schnaubenden Elefanten in der Mitte des Raumes beim Namen zu nennen, nämlich die Zuwanderung. Der Tagesanzeiger hat es fertiggebracht, eine ganze Seite vollzuschreiben, ohne die Zuwanderung als Faktor für diese Sprachverlotterung auch nur zu erwähnen. Jetzt hat die NZZ es immerhin fertiggebracht, in einem Nebensatz mit einer konjunktivischen Formulierung das in Betracht zu ziehen. Es könnte vielleicht auch mit der Migration zusammenhängen, dass unsere Kinder nicht mehr so gut sind. Deutsch sprechen, selbstverständlich, das ist das entscheidende Thema, wenn Sie Schulklassen haben, wo nur noch 2, 3, 4 Prozent deutschsprachige Schweizer Kinder dabei sind und sonst Kinder aus Kulturen. die gar noch nicht fit sind, in unserem Schulsystem zu bestehen, da müssen Sie sich nicht wundern, dass das den Bach runtergeht. Ich habe grössten Respekt vor unseren Lehrern und Lehrerinnen, die dieses Zuwanderungs-Tohu-Wabohu, die das verkraften und die da das Beste draus machen. Ich wünsche allen Lehrern und Lehrerinnen viel Erfolg, weiterhin Begeisterung in ihrer wichtigen Arbeit und vielleicht hilft es ja, wenn ich hier erwähne, dass ich selber immer gerne Lehrer bin. geworden wäre, bin es aber nicht. Bin irgendwie in den Journalismus abgerutscht, lebe aber meinen pädagogischen Enthusiasmus lebe ich jetzt frühmorgendlich hier in dieser Sendung aus. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily. Und an die Freunde in der Romandie sage ich, die Sendung dauert immer so etwa 15 bis 20 Minuten. Das sind die schnellsten 15 bis 20 Minuten in ihrem Tagesablauf. Und wichtig ist, Obwohl wir uns mit vielen auch unerfreulichen Themen auseinandersetzen müssen, ich garantiere Ihnen, dass Sie sich nach der Sendung besser fühlen als vorher. Also, Salutations, Cordial, ich freue mich, chers amis, in der Romandie, in der französischsprachigen Schweiz. Ich wünsche Ihnen allen einen tollen guten Morgen und ich freue mich schon auf die morgendliche Sendung. Jetzt kommt dann gleich das internationale Programm «Bleiben Sie dran». Auch da gibt es viele... spannende Themen zu besprechen. Bis gleich. Ich melde mich im unmittelbaren Anschluss zurück.