Ramadan in New York: IS-Geste an Zohran Mamdanis Fastenbrechen?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Ramadan in New York: IS-Geste an Zohran Mamdanis Fastenbrechen?

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Ramadan in New York: IS-Geste an Zohran Mamdanis Fastenbrechen?
Ramadan in New York: IS-Geste an Zohran Mamdanis Fastenbrechen?
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat im historischen Rathaus der Stadt ein Ramadan-Fastenbrechen veranstaltet und damit eine politische Kontroverse ausgelöst, berichtet das Portal Apollo News.

Der Bürgermeister lud zahlreiche Gäste zum sogenannten Iftar ins Rathaus ein. Nach Sonnenuntergang brachen Teilnehmer dort gemeinsam ihr Fasten. Anschliessend fand ein islamisches Gebet statt, wofür im Gebäude Gebetsteppiche ausgelegt wurden. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie Mamdani, selbst Muslim, an der Veranstaltung und am Gebet teilnimmt.

Andres Kudacki/AP Photo/Keystone
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani spricht bei einem Ramadan-Fastenbrechen (Iftar) mit städtischen Angestellten im Museum of the City of New York. Die Veranstaltung fand am 12. März 2026 statt.
Andres Kudacki/AP Photo/Keystone

Die Feier wurde in Teilen der Öffentlichkeit positiv aufgenommen, löste zugleich aber Kritik aus. Gegner warfen der Stadtverwaltung vor, religiöse Rituale in einem staatlichen Gebäude zu veranstalten und damit die Trennung von Staat und Religion in Frage zu stellen. Die New Yorker Stadträtin Vickie Paladino erklärte, sie halte es für «unglaublich», dass offizielle religiöse Zeremonien im Rathaus stattfinden.

Zusätzliche Empörung entstand durch ein Video, auf dem ein Teilnehmer während der Veranstaltung einen sogenannten IS-Gruss zeigt. Der Vorfall verbreitete sich rasch in sozialen Netzwerken. Offizielle Angaben der Stadt zu dem Zwischenfall lagen zunächst nicht vor.

Bereits wenige Tage zuvor hatte Mamdani in seiner offiziellen Residenz ein weiteres Fastenbrechen organisiert. Dort traf er sich mit dem palästinensischen Aktivisten Mahmoud Khalil und dessen Familie.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.