«Reform begünstigt reiche Rentner statt arbeitender Frauen»: Tages-Anzeiger deckt Fake News der Befürworter der Individualbesteuerung auf
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«Reform begünstigt reiche Rentner statt arbeitender Frauen»: Tages-Anzeiger deckt Fake News der Befürworter der Individualbesteuerung auf

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«Reform begünstigt reiche Rentner statt arbeitender Frauen»: Tages-Anzeiger deckt Fake News der Befürworter der Individualbesteuerung auf
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Das Timing hätte nicht perfekter sein können: Just heute, an dem Tag, an dem das Ja-Komitee aus FDP-Frauen und Linken seine Kampagne für die Individualbesteuerung in der Volksabstimmung vom 8. März lanciert, entlarvt der linke Tages-Anzeiger das Kernargument der Befürworter als Fake News.

«Reform begünstigt reiche Rentner statt arbeitender Frauen»: Tages-Anzeiger deckt Fake News der Befürworter der Individualbesteuerung auf

Die Titelgeschichte trägt die Überschrift: «Reform begünstigt reiche Rentner statt arbeitender Frauen». Anhand konkreter Rechenbeispiele weist sie nach, dass «nicht primär erwerbstätige Frauen profitieren», wie das die Befürworter vorgaukeln, «sondern vor allem wohlhabende Rentner». Und ein grosser Artikel im Blattinneren doppelt nach: «Abschaffung der Heiratsstrafe: Ein Segen für reiche Rentner».

Aber auch unter den Erwerbstätigen würde die Individualbesteuerung nicht «Gerechtigkeit» herstellen, wie die Befürworter behaupten, sondern «eine neue Ungleichbehandlung schaffen», so der Tages-Anzeiger weiter. Am stärksten profitieren würden Doppelverdiener-Ehepaare, bei denen beide hohe Einkommen erzielen. Also die, die sowieso schon viel haben.

Mehr bezahlen müssten vor allem klassische Familien. Fast eine Million Steuerzahler würde zu den «Verlierern» zählen, rechnet der Tages-Anzeiger mit Verweis auf Daten des Bundes vor. Am stärksten treffen würde es «Familien mit klassischer Rollenverteilung». Demnach müsste eine fünfköpfige Familie mit einem Hauptverdiener von 112.000 Franken und einem Nebenverdienst von 12.500 Franken bei einem Ja zur Individualbesteuerung am 8. März 1000 Franken mehr bezahlen als heute. Dies allein für die Bundessteuer. Höhere Kantons- und Gemeindesteuern kämen dann noch obendrauf.

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